{"id":8153,"date":"2017-09-24T09:05:00","date_gmt":"2017-09-24T07:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/weil-will-reformationstag-als-neuen-feiertag\/"},"modified":"2017-09-24T09:05:00","modified_gmt":"2017-09-24T07:05:00","slug":"weil-will-reformationstag-als-neuen-feiertag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/weil-will-reformationstag-als-neuen-feiertag\/","title":{"rendered":"Weil will Reformationstag als neuen Feiertag"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) hat den Reformationstag (31. Oktober) als neuen Feiertag ins Gespr\u00e4ch gebracht. &quot;Ich kann mir gut vorstellen, den Reformationstag auch in Niedersachsen dauerhaft zum Feiertag zu machen&quot;, sagte Weil dem &quot;RedaktionsNetzwerk Deutschland&quot; (RND). &quot;Er sollte als Tag des Br\u00fcckenschlags zwischen den Religionen und als Tag der interreligi\u00f6sen Zusammenarbeit gefeiert werden.&quot; <\/p>\n<p>\u00dcber einen neuen arbeitsfreien Feiertag in Niedersachsen wird bereits seit Jahren immer wieder diskutiert, vor allem auf Betreiben der CDU. Niedersachsen hat bisher wie Bremen, Berlin, Hamburg und Schleswig-Holstein neun gesetzliche Feiertage. Bayern dagegen hat 13 Feiertage, Baden-W\u00fcrttemberg und das Saarland haben zw\u00f6lf.<\/p>\n<p>&quot;Ein zus\u00e4tzlicher Feiertag f\u00fcr Niedersachsen ist gut vertretbar&quot;, sagte Weil. Bei den Feiertagen sei der Unterschied zu den s\u00fcddeutschen Bundesl\u00e4ndern sehr deutlich. Auch gegen\u00fcber der Wirtschaft sei eine solche Entscheidung vertretbar, da das wirtschaftlich starke Bayern relativ viele Feiertage im Kalender habe. Der neue nieders\u00e4chsische Landtag solle den Feiertag m\u00f6glichst einstimmig beschlie\u00dfen, sagte Weil. &quot;Wir sollten \u00fcber die Parteigrenzen hinweg nach der Landtagswahl hierzu einen Konsens suchen.&quot; <\/p>\n<p>Eine erste Initiative der CDU, den Reformationstag zum Feiertag zu machen, war 2014 im Landtag gescheitert. Landtagspr\u00e4sident Bernd Busemann (CDU) und evangelische Kirchen-Vertreter hatten sich damals daf\u00fcr ausgesprochen. SPD, Gr\u00fcne und FDP lehnten einen weiteren kirchlichen Feiertag jedoch ab. Auch Wirtschaftsvertreter wandten sich gegen einen zus\u00e4tzlichen Feiertag.<\/p>\n<p>Weil sagte dagegen, der Reformationstag sei als gesetzlicher Feiertag gut geeignet: &quot;Jeder weltliche Feiertag h\u00e4tte etwas Zuf\u00e4lliges.&quot; Wegen des 500. Reformationsjubil\u00e4ums ist der 31. Oktober in diesem Jahr in ganz Deutschland arbeitsfrei. In den ostdeutschen L\u00e4ndern au\u00dfer Berlin ist er bereits ein regul\u00e4rer gesetzlicher Feiertag. Der Tag erinnert an die Ver\u00f6ffentlichung der 95 Thesen gegen Missst\u00e4nde in der Kirche durch Martin Luther (1483-1546) am 31. Oktober 1517.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) hat den Reformationstag (31. 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