{"id":8262,"date":"2017-10-25T20:49:00","date_gmt":"2017-10-25T18:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/der-glaube-hat-in-diesem-jahr-gewonnen\/"},"modified":"2017-10-25T20:49:00","modified_gmt":"2017-10-25T18:49:00","slug":"der-glaube-hat-in-diesem-jahr-gewonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/der-glaube-hat-in-diesem-jahr-gewonnen\/","title":{"rendered":"Der Glaube hat in diesem Jahr gewonnen"},"content":{"rendered":"<p>Der oldenburgische Bischof Jan Janssen hat eine positive Bilanz der Veranstaltungen zum 500. Reformationsjubil\u00e4um in diesem Jahr gezogen. Es sei ein gro\u00dfes Fest und eine gro\u00dfe Vielfalt mit gro\u00dfer Beteiligung aus Oldenburg gewesen. Diese k\u00f6nne mit zwei Stichworten beschrieben werden: \u201eSch\u00e4tze heben\u201c und \u201egemeinsame Sache machen\u201c, so Janssen.<\/p>\n<p>Zum \u201eSch\u00e4tze heben\u201c geh\u00f6re das \u00dcbersetzen, die Botschaft Martin Luthers in die Welt hineinzutragen. Dieses sei in einer F\u00fclle von Einzelveranstaltungen in den Kirchengemeinden geschehen. \u201eEs geschah in Musik und Kunst, die die Wirkungsgeschichte der Reformation aufnahm und in die Gesellschaft trug, betonte der oldenburgische Bischof am Mittwoch, 25. Oktober, in Oldenburg. Zur einer \u201egemeinsamen Sache\u201c sei das Reformationsjahr dadurch geworden, dass es besonders im Oldenburger Land ein \u00f6kumenisches Geschehen gegeben habe. Gemeinsam mit vielen gesellschaftlichen Partnern sei das Reformationsjahr gefeiert worden. Etliche Aktionen seien in Kooperation mit Partnern wie Museen, Theatern, der Oldenburger Universit\u00e4t oder den Kommunen ausgerichtet worden, bis zu der Gesch\u00e4ftswelt. \u201eDas zeigt, die Kirche ist in der Gesellschaft fest verankert.\u201c<\/p>\n<p>Die evangelische Kirche habe sich allerdings nicht selbst gefeiert, unterstrich Bischof Janssen. \u201eDer Glaube hat in diesem Jahr gewonnen, nicht die Institution Kirche.\u201c Es sei gelungen, die Themen Glaube und Freiheit in der Gesellschaft zu platzieren. Die Medien h\u00e4tten das Thema auf vielf\u00e4ltige Weise reflektiert. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sei das Reformationsjubil\u00e4um kein rein deutsches, sondern ein internationales Ereignis, wie es beim Stationenweg deutlich wurde oder bei den Volunteers (Freiwilligen) in Wittenberg. Dabei sei das Thema \u201eFreiheit\u201c aufrecht und fr\u00f6hlich in die Welt gebracht worden.<\/p>\n<p>Laut dem Reformationsbeauftragen der oldenburgischen Kirche, Pfarrer Nico Szameitat, hat es allein im Oldenburger Land mehr als 200 besondere Projekte gegeben. Hinzu k\u00e4men zahlreiche Gottesdienste, Konzerte, Lesungen oder Vortr\u00e4ge in den Kirchengemeinden und Gemeindegruppen, die sich mit Themen des Reformationsjahres besch\u00e4ftigt h\u00e4tten. Auch habe es ganz unterschiedliche Formate von Konzerten bis zu Exkursionen gegeben.<\/p>\n<p>Durch die \u201edenkbar. Der Laden\u201c seien die drei kleinen Kirchen im Nordwestdeutschland in ganz besonderer Weise in Wittenberg vertreten gewesen, so Szameitat. Vom 20. Mai bis zum 10. September waren die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, die Bremische Evangelische Kirche und die Ev.-reformierte Kirche mit Sitz in Leer gemeinsam auf der Weltausstellung vertreten und zwar in \u201edenkbar. Der Laden\u201c \u2013 in dem ehemaligen Friseursalon mitten in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von Wittenberg. 25 Personen haben laut Szameitat als Gastgeber in der \u201edenkbar. Der Laden\u201c fungiert. Sie h\u00e4tten dabei die Region dort vertreten und sie seien zugleich als \u201eBotschafter\u201c zur\u00fcckgekommen. Sie k\u00f6nnten nun im Nordwesten berichten, wie unterschiedlich sich die Kirchen in West und Ost entwickelt haben. <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Dankgottesdienst zum Reformationssommer<br \/><\/span>Am kommenden Sonntag, 29. Oktober, m\u00f6chte sich die oldenburgische Kirche mit einem Gottesdienst bei allen bedanken, die zum Gelingen des Reformationsjubil\u00e4ums beigetragen haben. Zu dem Dankgottesdienst zum Reformationssommer um 10 Uhr in der Oldenburger Lambertikirche sind unter dem Motto: \u201eWir sehen uns!\u201c (R\u00f6m 1,11) alle eingeladen, die auf den Kirchentagen in Berlin oder auf dem Weg, beim Festwochenende oder w\u00e4hrend der Weltausstellung in der Lutherstadt Wittenberg, in der Region oder anderswo zum Gelingen des Sommers beigetragen haben. Den Gottesdienst gestalten mit Kirchenmusikdirektor Tobias G\u00f6tting und die Hamburger \u201eT\u00fcdelband\u201c mit S\u00e4ngerin Miriam Buthmann, die die Besucherinnen und Besucher mitnehmen auf eine Reise zwischen Kirchentag und Plattdeutsch.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">NDR-Radiogottesdienst mit Bischof Janssen<br \/><\/span>Am 31. Oktober, dem Reformationstag, wird Bischof Jan Janssen um 10 Uhr in einem Radiogottesdienst auf NDR Info und WDR 5 aus der Oldenburger Martin-Luther-Kirche predigen. Der Titel des Radiogottesdienstes am Reformationstag \u201eGro\u00dfe Freiheit \u2013 gro\u00dfe Freude\u201c beschreibt laut Janssen auch das Thema des R\u00fcckblickes auf das Reformationsjahr. \u201eMit dem Radiogottesdienst gehen wir ganz bewusst in eine Vorstadtgemeinde von Oldenburg, die den Namen Martin-Luther tr\u00e4gt. Dabei geht es nicht um ein Abbild von vor 500 Jahren, sondern um einen Impuls f\u00fcr den Alltag\u201c, so der Oldenburger Bischof.<\/p>\n<p>Bischof Janssen predigt \u00fcber die erste der 95 Thesen: \u201eDa unser Herr und Meister Jesus Christus spricht \u201aTut Bu\u00dfe\u2018 (Matth. 4,17), hat er gewollt, dass das ganze Leben der Gl\u00e4ubigen Bu\u00dfe sein soll.\u201c Weitere Mitwirkende sind Pastorin Anja Kramer, Uwe Heger (Trompete und Sopransaxophon) und Gerold Bartels (Orgel und Klavier). Er leitet auch die Band und den Chor.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der oldenburgische Bischof Jan Janssen hat eine positive Bilanz der Veranstaltungen zum 500. Reformationsjubil\u00e4um in diesem Jahr gezogen. Es sei ein gro\u00dfes Fest und eine gro\u00dfe Vielfalt mit gro\u00dfer Beteiligung aus Oldenburg gewesen. Diese k\u00f6nne mit zwei Stichworten beschrieben werden: \u201eSch\u00e4tze heben\u201c und \u201egemeinsame Sache machen\u201c, so Janssen. Zum \u201eSch\u00e4tze heben\u201c geh\u00f6re das \u00dcbersetzen, die Botschaft Martin Luthers in die Welt hineinzutragen. Dieses sei in einer F\u00fclle von Einzelveranstaltungen in den Kirchengemeinden geschehen. \u201eEs geschah in Musik und Kunst, die die Wirkungsgeschichte der Reformation aufnahm und in die Gesellschaft trug, betonte der oldenburgische Bischof am Mittwoch, 25. 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