{"id":8282,"date":"2017-10-27T17:06:00","date_gmt":"2017-10-27T15:06:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/religionslehrkraefte-sind-begleiter-von-schuelerinnen-und-schuelern\/"},"modified":"2017-10-28T00:49:48","modified_gmt":"2017-10-27T22:49:48","slug":"religionslehrkraefte-sind-begleiter-von-schuelerinnen-und-schuelern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/religionslehrkraefte-sind-begleiter-von-schuelerinnen-und-schuelern\/","title":{"rendered":"Religionslehrkr\u00e4fte sind Begleiter von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern"},"content":{"rendered":"<p>28 Religionslehrkr\u00e4fte aus ganz Niedersachsen haben am Freitagvormittag, 27. Oktober, in der St. Ulrichs-Kirche in Rastede ihre Vokationsurkunden erhalten. Mit dem Gottesdienst wurden sie zur Erteilung des evangelischen Religionsunterrichts beauftragt. Oberkirchenrat Detlef Mucks-B\u00fcker betonte in seiner Predigt die Wichtigkeit des Religionsunterrichts. Der Religionsunterricht nehme Fragen auf und suche nach Antworten, \u201edie sonst im Schulalltag so nicht wirklich vorkommen: Woher kommen wir? Wer sind wir? Was kommt nach dem Tod? Wie will ich mein Leben gestalten?\u201c<\/p>\n<p>\u201eGerade angesichts des Religionsunterrichts m\u00fcssen wir uns fragen lassen, ob wir Kindern auf diese wichtigen Fragen des Lebens eine Antwort verweigern wollen\u201c, sagte Mucks-B\u00fcker im Gottesdienst. Das seien nicht nur Antworten, die allein das Wissen vermehrten. Es seien Antworten, die in Suchbewegungen, in Prozessen gefunden w\u00fcrden. Da sei nicht nur das \u201eTheologisieren\u201c mit Kindern und Jugendlichen m\u00f6glich, sondern da sei auch Raum f\u00fcr rituelle Praxis, f\u00fcr Singen, f\u00fcr Gebet und spirituelle \u00dcbung. So gefundene Antworten k\u00f6nnten durchaus pr\u00e4gend sein ein Leben lang, k\u00f6nnten tr\u00f6sten und vergewissern, betonte Oberkirchenrat Mucks-B\u00fcker.<\/p>\n<p>In einem so verstandenen Religionsunterricht w\u00fcrden die Religionslehrkr\u00e4fte regelrecht zu Begleitern der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Dies sei eine anspruchsvolle Aufgabe. \u201eDenn an dieser Stelle kommen Sie auch als Person ins Spiel. Werden Sie wichtig f\u00fcr die Kinder. Als Vorbild, als Gegen\u00fcber, weil Sie Freude am Lernen vermitteln, weil Sie die einzelnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unterst\u00fctzen und ermutigen, weil Sie auch als Person und Pers\u00f6nlichkeit Orientierung geben. Dieser Anspruch unterscheidet Sie als Religionslehrerin und Religionslehrer im Fach Evangelische Religion, Sie sind mehr als ein Religionskundelehrer\u201c, so Mucks-B\u00fcker.<\/p>\n<p>Im Anschluss \u00fcberreichten Oberkirchenrat Mucks-B\u00fcker und Pfarrer Hartmut Schwarz, Referent der Arbeitsstelle f\u00fcr Religionsp\u00e4dagogik (arp), den Lehrerinnen und Lehrern ihre Vokationsurkunden. Bei den Vokationsurkunden handelt es sich um die kirchliche Lehrerlaubnis, die Voraussetzung ist, um Evangelischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen zu erteilen. Diese Bef\u00e4higung wird von der Konf\u00f6deration Evangelischer Kirche in Niedersachsen ausgesprochen. Durch eine Vokation begleiten die evangelischen Kirchen in Niedersachsen den Dienst der Religionslehrkr\u00e4fte und unterst\u00fctzen diese kontinuierlich durch Fortbildungs- und Beratungsangebote.<\/p>\n<p>Im Vorfeld hatten die Religionslehrkr\u00e4fte aus dem Einzugsgebiet der Konf\u00f6deration Ev. Kirchen in Niedersachsen an einer Tagung vom 25. bis 27. Oktober im Ev. Bildungshaus in Rastede teilgenommen. Thema der Tagung war: \u201eLeben, Sterben, Tod\u201c. Die Leitung hatten Pfarrerin Kerstin Hochartz, Leiterin der arp, und Pfarrer Hartmut Schwarz, Referent in der arp. Zu den Religionslehrkr\u00e4ften geh\u00f6rten 15 Grundschullehrkr\u00e4fte sowie Lehrkr\u00e4fte aus dem Bereich F\u00f6rderschule (1x), IGS\/KGS (2 x), Oberschule (4 x), Gymnasium (3 x) und BBS (3 x).<\/p>\n<p>Der Religionsunterricht ist in Deutschland \u201egemeinsame Sache\u201c (res mixta) von Staat und Kirche und die Vokation ein Baustein, mit dem die evangelischen Kirchen in Niedersachsen ihre Verantwortung f\u00fcr den Religionsunterricht wahrnehmen. Referendarinnen und Referendare erhalten f\u00fcr den Vorbereitungsdienst zun\u00e4chst eine befristete Unterrichtsbest\u00e4tigung. Um eine Vokation zu erhalten, ist die Teilnahme an einer Vokationstagung Voraussetzung. Die Tagungen sind als religionsp\u00e4dagogische Fortbildungen konzipiert und enden mit einem Gottesdienst mit Verleihung der Vokationsurkunden.<\/p>\n<p>Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg bietet zweimal im Jahr eine Vokationstagung f\u00fcr je rund 30 Religionskr\u00e4fte aus ganz Niedersachsen an. Entwickelt und durchgef\u00fchrt wird sie von Referentinnen und Referenten der Arbeitsstelle f\u00fcr Religionsp\u00e4dagogik (arp). Weitere Vokationstagungen in Niedersachsen werden von der Hannoverschen Landeskirche angeboten. Die Nachfrage ist sehr hoch. Es gibt stets Wartelisten.<br \/>\n<span style=\"font-style: italic;\"><br \/>\nMehr zur Arbeitsstelle Religionsp\u00e4dagogik unter: www.arp-ol.de\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28 Religionslehrkr\u00e4fte aus ganz Niedersachsen haben am Freitagvormittag, 27. Oktober, in der St. Ulrichs-Kirche in Rastede ihre Vokationsurkunden erhalten. 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