{"id":8431,"date":"2017-11-21T16:51:00","date_gmt":"2017-11-21T15:51:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/synode-liegt-ein-nahezu-ausgeglichener-sparhaushalt-vor\/"},"modified":"2017-11-21T16:51:00","modified_gmt":"2017-11-21T15:51:00","slug":"synode-liegt-ein-nahezu-ausgeglichener-sparhaushalt-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/synode-liegt-ein-nahezu-ausgeglichener-sparhaushalt-vor\/","title":{"rendered":"Synode liegt ein nahezu ausgeglichener Sparhaushalt vor"},"content":{"rendered":"<p>Eine \u201eprall gef\u00fcllte Synodentagung\u201c erwartet nach Worten von Synodenpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen die 60 Synodalen auf ihrer Herbsttagung, die von Donnerstag bis Sonnabend im Bildungshaus in Rastede stattfinden wird. Neben den Beratungen zum Haushalt f\u00fcr das kommende Jahr und einen R\u00fcckblick auf das Reformationsjubil\u00e4um stehen zahlreiche Berichte aus den Synodalaussch\u00fcssen auf der Tagesordnung. Diese Berichte zeigten die Bandbreite kirchlicher Arbeit und das Engagement vieler Menschen in und f\u00fcr die Kirche, so Bl\u00fctchen. Berichte \u00fcber die Friedensarbeit, \u00fcber die Fl\u00fcchtlingsarbeit oder Umwelt belegten die kirchliche Arbeit nach au\u00dfen. <br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>Zwischenberichte zum innerkirchlichen Priorit\u00e4tenprozess werden Arbeitsfortschritte deutlich werden lassen, sagte Bl\u00fctchen. Die Steuerungsgruppe werde f\u00fcr das Handlungsfeld \u201eArbeit mit Kindern und Jugendlichen\u201c ebenfalls einen Zwischenbericht vorlegen. Beschl\u00fcsse w\u00fcrden aber erst der Synodentagung im Mai kommenden Jahres vorliegen, k\u00fcndigte die Synodenpr\u00e4sidentin an. Bei der strukturellen Neuordnung der pfarramtlichen Versorgung habe die Steuerungsgruppe bereits Zwischenergebnisse. Um dabei weiterarbeiten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten Gesetzes\u00e4nderungen vorbereitet werden, die die Synode auf dieser Tagung in Auftrag geben sollen.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Steuerungsgruppe lege bei ihrer Arbeit den Fokus darauf, wie die Strukturen der Kirche angemessen ver\u00e4ndert werden k\u00f6nne. Der Priorit\u00e4tenprozess habe seinen Schwerpunkt auf der Frage, welche Ressourcen f\u00fcr die kirchliche Arbeit eingesetzt werden sollen. Dabei sei der Gemeinsame Kirchenausschuss das \u201eBindeglied\u201c, um beide Arbeitswege zu vernetzen, sodass der Priorit\u00e4tenprozess in die Arbeit der Steuerungsgruppe einflie\u00dfen k\u00f6nne. \u00dcber die Ergebnisse werde dann die Synode entscheiden, erl\u00e4uterte Bl\u00fctchen.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>W\u00e4hrend der Priorit\u00e4tenprozess sich erst langfristig auf die Haushaltsplanungen auswirken werde, so sei der j\u00e4hrliche Haushaltsplan nur ein kurzfristiges Instrument, sagte Oberkirchenr\u00e4tin Dr. Susanne Teichmanis als Leiterin des Dezernats f\u00fcr Recht und Finanzen. Der Entwurf f\u00fcr das kommende Jahr umfasse ein Volumen von 89 Millionen Euro. Um der Vorgabe der Synode zu entsprechen, einen nahezu ausgeglichen Haushalt vorzulegen, habe es in allen Bereichen kr\u00e4ftige Einschnitte geben m\u00fcssen, die \u2013 wie schon im vergangenen Jahr \u2013 \u201eschmerzhaft\u201c seien, sagte die Kirchenjuristin. Dabei fielen 50 Prozent der Einsparungen auf die Gesamtkirche, 35 Prozent auf die Kirchengemeinden und 15 Prozent auf die Kirchenkreise sowie auf die Zuwendungen an Dritte. In der Gesamtkirche sollen beispielsweise zehn Prozent der Sachkosten gestrichen und 40 Stellen nicht besetzt werden, erl\u00e4uterte Teichmanis. Nahezu alle Bauma\u00dfnahmen m\u00fcssten aufgeschoben werden. Auch m\u00fcssten die Kirchengemeinden auf insgesamt 415.000 Euro an Zusch\u00fcssen verzichten. Dem Diakonischen Werk sollen vom Zuschuss in H\u00f6he von 2,3 Millionen Euro \u201emoderat\u201c 100.000 Euro gestrichen werden. Au\u00dferdem sollen die Zusch\u00fcsse f\u00fcr die Diakoniesozialstationen um die H\u00e4lfte reduziert werden.<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Zusammen mit der Synode werde auch noch einmal auf das Reformationsjubil\u00e4um zur\u00fcckgeblickt, k\u00fcndigte Bischof Jan Janssen an. Seine Eindr\u00fccke k\u00f6nne er unter den drei Begriffen \u201eErneuerung\u201c, \u201eBeteiligung\u201c und \u201eKooperation\u201c&nbsp; zusammenfassen. \u201eErneuerung\u201c habe er bei den vielen neuen und vielf\u00e4ltigen Veranstaltungsformen erlebt, die in diesem Jahr stattgefunden haben. Auch der gro\u00dfe Zuspruch, den die Kirchengemeinden beim Gottesdienst am Reformationstag erlebt haben, sei in Indiz daf\u00fcr. Zudem habe es eine hohe Beteiligung der Gemeinden, der Jugendarbeit und der vielen Einrichtungen der oldenburgischen Kirche am Reformationsjahr gegeben. Eine vielf\u00e4ltige Zusammenarbeit habe mit zahlreichen nichtkirchlichen Partnern wie Museen, Schulen, der Oldenburger Werbewirtschaft oder der Oldenburger Universit\u00e4t ergeben. Das seien Erfahrungen, die mit Sicherheit weitertragen werden, so Janssen, wenn in den kommenden Jahren der Themenkomplex \u201eFrieden\u201c ein Schwerpunktthema der oldenburgischen Kirchen sein werde.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u201eprall gef\u00fcllte Synodentagung\u201c erwartet nach Worten von Synodenpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen die 60 Synodalen auf ihrer Herbsttagung, die von Donnerstag bis Sonnabend im Bildungshaus in Rastede stattfinden wird. Neben den Beratungen zum Haushalt f\u00fcr das kommende Jahr und einen R\u00fcckblick auf das Reformationsjubil\u00e4um stehen zahlreiche Berichte aus den Synodalaussch\u00fcssen auf der Tagesordnung. Diese Berichte zeigten die Bandbreite kirchlicher Arbeit und das Engagement vieler Menschen in und f\u00fcr die Kirche, so Bl\u00fctchen. 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