{"id":8467,"date":"2017-11-28T08:14:00","date_gmt":"2017-11-28T07:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-will-eine-milliarde-euro-fuer-digitalisierung-geben\/"},"modified":"2017-11-28T08:14:00","modified_gmt":"2017-11-28T07:14:00","slug":"niedersachsen-will-eine-milliarde-euro-fuer-digitalisierung-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-will-eine-milliarde-euro-fuer-digitalisierung-geben\/","title":{"rendered":"Niedersachsen will eine Milliarde Euro f\u00fcr Digitalisierung geben"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die nieders\u00e4chsische Landesregierung will bis zum Jahr 2025 eine Milliarde Euro in eine \u00abDigitalisierungsoffensive\u00bb des Gesundheitswesens investieren. Gerade f\u00fcr Krankenh\u00e4user sei es von h\u00f6chster Bedeutung, dass medizinische Daten mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Geschwindigkeit \u00fcbertragen werden, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) beim \u00ab1. Nieders\u00e4chsischen Digitalgipfel Gesundheit\u00bb am Dienstag in Hannover. \u00abWas n\u00fctzt uns der beste OP-Trakt, wenn es dort nicht die Voraussetzungen gibt, sich digital mit dem R\u00fcckenmark-Experten in Finnland zu verbinden?\u00bb. Grundlage f\u00fcr die Digitalisierung sei jedoch der Aufbau eines landesweiten Glasfasernetzes.<\/p>\n<p>Die verst\u00e4rkte Digitalisierung des Gesundheitswesens solle einen \u00abMehrwert\u00bb f\u00fcr die B\u00fcrger schaffen. Es sei effektiver, wenn Patienten nicht mehr mit ihren gro\u00dfen R\u00f6ntgenbildern unterm Arm zum Arzt gingen, sondern ihre medizinischen Daten digital auf einem Daten-Stick mitbr\u00e4chten. Europ\u00e4ische L\u00e4nder wie Estland, Schweden oder \u00d6sterreich seien dahingehend deutlich weiter als Deutschland. \u00abWir sind bei der Digitalisierung noch ein Entwicklungsland\u00bb, kritisierte Althusmann, der auch f\u00fcr die Digitalisierung zust\u00e4ndig ist. Der Gro\u00dfteil des Geldes solle in den landesweiten Breitbandausbau flie\u00dfen. Aber es solle zum Teil auch in Pilotprojekte der digitalen Krankenhausinfrastruktur investiert werden.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin der Nieders\u00e4chsischen \u00c4rztekammer Martina Wenker sagte, dass die Digitalisierung in allen medizinischen Bereichen Chancen er\u00f6ffne. Dazu z\u00e4hlten etwa digitale Video-Sprechstunden oder gespeicherte Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte. Es sei jedoch eine Garantie notwendig, dass die gespeicherten Informationen nicht in die falschen H\u00e4nde gerieten, unterstrich die Medizinerin. \u00abPatientendaten geh\u00f6ren in Patientenh\u00e4nde und nicht in die von Konzernen oder Krankenkassen.\u00bb Zudem betonte sie, dass neue Techniken die klassische \u00e4rztliche Behandlung zwar unterst\u00fctzen aber nicht ersetzen k\u00f6nnten. Die Teilnahme an digitalen Angeboten m\u00fcsse freiwillig bleiben, Patienten m\u00fcssten weiterhin ihren Vertrauensarzt pers\u00f6nlich aufsuchen k\u00f6nnen.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die nieders\u00e4chsische Landesregierung will bis zum Jahr 2025 eine Milliarde Euro in eine \u00abDigitalisierungsoffensive\u00bb des Gesundheitswesens investieren. 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