{"id":8475,"date":"2017-11-30T08:31:00","date_gmt":"2017-11-30T07:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/wenn-die-flut-kommt\/"},"modified":"2017-11-30T08:31:00","modified_gmt":"2017-11-30T07:31:00","slug":"wenn-die-flut-kommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wenn-die-flut-kommt\/","title":{"rendered":"\u201eWenn die Flut kommt\u2026\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Das Abdichten von Deichen mit Sands\u00e4cken oder das Sichern von T\u00fcren und Fenstern gegen die hereinbrechende Katastrophe kennen die meisten wohl aus Fernsehberichten. Bei der evangelisch-lutherischen Kirche im Wilhelmshavener Stadtteil Heppens, Heppenser Stra\u00dfe 29, machen jetzt Jugendliche und Kinder selber Erfahrungen damit. Im Zusammenhang mit dem Gedenken an die gro\u00dfe Naturkatastrophe, die mit der Flut in der Nacht zum ersten Weihnachtstag 1717 geschah, entsteht derzeit eine Kunstinstallation, jetzt war der Auftakt. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Kirche in Heppens war bei der \u201eWeihnachtsflut\u201c vor 300 Jahren Fluchtpunkt f\u00fcr viele Anwohner. Heute noch kann man an einer \u201eSturmflutmarke\u201c, die hinter dem Altar angebracht ist, ablesen, wie hoch das Wasser damals in der Kirche stand. Im Reigen der Gedenk-Veranstaltungen war es Pastorin Meike von Fintel und ihrem Kollegen Rainer Claus ein besonderes Anliegen, interaktive Angebote zu machen. So entstand die Idee einer Kunstinstallation: gemeinsam mit dem Wilhelmshavener K\u00fcnstler Hartmut Wiesner bauen viele Kinder, Jugendliche und weitere Interessierte eine Installation, die Erinnerung und Mahnung zugleich ist. \u201eWenn die Flut kommt\u2026\u201c, so ihr Titel. Denn eine bedrohliche Sturmflut k\u00f6nnte es heute jederzeit wieder geben \u2013 auch wenn durch den modernen Deichbau jetzt ein besserer Schutz gegeben sei, sagte von Fintel. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Am Dienstagmorgen nahmen rund zwanzig Sch\u00fcler aus dem neunten Jahrgang des \u201eNeuen Gymnasiums\u201c, die den Schwerpunkt Geschichte gew\u00e4hlt haben, mit ihrem Lehrer Birger Grube zun\u00e4chst die Kirche genau in Augenschein. Mit Hilfe eines Tuchs, dass quer durch die Gruppe gespannt wurde, machte von Fintel deutlich, dass die Menschen, die sich vor 300 Jahren in die Kirche gefl\u00fcchtet hatten, hier f\u00fcr lange Zeit im Wasser ausharren mussten, das ihnen bis zum Bauch stand. Mit einer kleinen Sequenz aus einer Chronik der Weihnachtsflut wurde klar, wie bedrohlich die Lage damals war. Allein im Dorf Heppens starben 128 Menschen. Die Sch\u00fcler erkannten auch schnell, dass diese Flut eine lange Notzeit bedeutete, unter anderem, weil das \u00fcberflutete Land durch die Versalzung viele Jahre nicht nutzbar war. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Im Anschluss zeigte Rainer Siebler vom Technischen Hilfswerk den Sch\u00fclern, wie man fachgerecht Sands\u00e4cke f\u00fcllt, verschlie\u00dft und aufschichtet, um sich bei Fluten zu sch\u00fctzten. Rund zehn Kubikmeter Sand werden in den kommenden Tagen von verschiedenen Gruppen noch in S\u00e4cke gef\u00fcllt, mit denen dann das Kunstwerk gebaut wird. Bis zum Wochenende soll das Kunstwerk fertig sein, er\u00f6ffnet wird die Installation \u201eWenn die Flut kommt\u201c mit Lichteffekten, Musik und Texten am Sonnabend, 2. Dezember, um 19 Uhr. &nbsp;<br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/><span style=\"font-style: italic\">Annette Kellin<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Abdichten von Deichen mit Sands\u00e4cken oder das Sichern von T\u00fcren und Fenstern gegen die hereinbrechende Katastrophe kennen die meisten wohl aus Fernsehberichten. Bei der evangelisch-lutherischen Kirche im Wilhelmshavener Stadtteil Heppens, Heppenser Stra\u00dfe 29, machen jetzt Jugendliche und Kinder selber Erfahrungen damit. Im Zusammenhang mit dem Gedenken an die gro\u00dfe Naturkatastrophe, die mit der Flut in der Nacht zum ersten Weihnachtstag 1717 geschah, entsteht derzeit eine Kunstinstallation, jetzt war der Auftakt. &nbsp;&nbsp; Die Kirche in Heppens war bei der \u201eWeihnachtsflut\u201c vor 300 Jahren Fluchtpunkt f\u00fcr viele Anwohner. 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