{"id":8583,"date":"2017-12-19T09:53:00","date_gmt":"2017-12-19T08:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/medienberichte-ueber-abgesagte-weihnachtsfeier-sorgen-fuer-wirbel\/"},"modified":"2017-12-19T09:53:00","modified_gmt":"2017-12-19T08:53:00","slug":"medienberichte-ueber-abgesagte-weihnachtsfeier-sorgen-fuer-wirbel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/medienberichte-ueber-abgesagte-weihnachtsfeier-sorgen-fuer-wirbel\/","title":{"rendered":"Medienberichte \u00fcber abgesagte Weihnachtsfeier sorgen f\u00fcr Wirbel"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcneburg (epd). Medienberichte \u00fcber die Streichung einer verpflichtenden Weihnachtsfeier an dem L\u00fcneburger Gymnasium Johanneum haben f\u00fcr Wirbel gesorgt. Dem NDR zufolge hatte sich im vergangenen Jahr eine muslimische Sch\u00fclerin dar\u00fcber beschwert, dass die dort gesungenen christlichen Lieder nicht mit ihrem Glauben vereinbar seien. Deshalb sei die Feier in diesem Jahr auf den Nachmittag verlegt worden, und die Teilnahme sei freiwillig, hie\u00df es. Am Dienstagabend dementierte Schulleiter Friedrich Suhr diese Angaben.<\/p>\n<p>Suhr zufolge hat sich die Sch\u00fclerin im verpflichtenden Fachunterricht beschwert, &quot;als eine Lehrkraft das Singen von Weihnachtsliedern ansetzen wollte&quot;. Daraufhin habe er &quot;um eine sensible Handhabung im Pflichtunterricht&quot; gebeten, erkl\u00e4rte der Schulleiter. Eine Feier f\u00fcr die Mittelstufe falle in diesem Jahr aufgrund eines Personalwechsels im Kollegium aus. &quot;Hier liegt keine grunds\u00e4tzliche Entscheidung \u00fcber eine Abschaffung vor&quot;, so Suhr.<\/p>\n<p>Laut Landesschulbeh\u00f6rde k\u00f6nnen Schulen frei entscheiden, ob und in welchem Umfang sie eine Weihnachtsfeier w\u00e4hrend der Unterrichtszeit anbieten. Grunds\u00e4tzlich gebe es kaum Berichte \u00fcber daraus resultierende Glaubenskonflikte, sagte Sprecherin Bianca Sch\u00f6neich am Dienstag in L\u00fcneburg dem epd. &quot;Wir raten den Schulen allerdings dazu, dass mit glaubensbezogenen Inhalten ma\u00dfvoll umgegangen werden soll&quot;, betonte sie. &quot;Eine Weihnachtsfeier sollte nicht den Charakter eines Gottesdienstes haben.&quot;<\/p>\n<p>Die hannoversche Oberlandeskirchenr\u00e4tin Kerstin G\u00e4fgen-Track betonte, in Schulen m\u00fcsse es eine religionssensible Vermittlung der adventlichen und weihnachtlichen Inhalte geben. Diese geh\u00f6rten &quot;zu den grundlegenden kulturellen Pfeilern unserer Gesellschaft.&quot; Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen basiere laut nieders\u00e4chsischem Schulgesetz auch auf der Grundlage des Christentums. &quot;Von daher sind die christlichen Grund\u00fcberzeugungen in den Schulen zur Sprache zu bringen.&quot;<\/p>\n<p>Dennoch m\u00fcssten die \u00dcberlegungen von Schulen ernst genommen werden, beispielsweise Weihnachtsfeiern angesichts ihrer nicht-christlichen Lehrer und Sch\u00fcler eher &quot;besinnliches Zusammensein&quot; zu nennen. &quot;Es zeigt, dass aller Advents- und Weihnachtstraditionen zum Trotz der christliche Glaube nicht mehr unhinterfragt ist.&quot; Allerdings d\u00fcrfe die Antwort nicht der Verzicht auf Weihnachtsfeiern oder traditionelles Liedgut sein.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcneburg (epd). 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