{"id":8658,"date":"2018-01-08T11:17:00","date_gmt":"2018-01-08T10:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/haus-der-religionen-wird-ab-herbst-fuer-12-millionen-euro-erweitert-neue-dauerausstellung-ermoeglicht-virtuellen-besuch-im-hindutempel\/"},"modified":"2018-01-08T11:17:00","modified_gmt":"2018-01-08T10:17:00","slug":"haus-der-religionen-wird-ab-herbst-fuer-12-millionen-euro-erweitert-neue-dauerausstellung-ermoeglicht-virtuellen-besuch-im-hindutempel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/haus-der-religionen-wird-ab-herbst-fuer-12-millionen-euro-erweitert-neue-dauerausstellung-ermoeglicht-virtuellen-besuch-im-hindutempel\/","title":{"rendered":"Haus der Religionen wird ab Herbst f\u00fcr 1,2 Millionen Euro erweitert &#8211; Neue Dauerausstellung erm\u00f6glicht virtuellen Besuch im Hindutempel"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Frankfurt (epd). Mit einem Budget von rund 1,2 Millionen Euro wird das bundesweit einmalige Haus der Religionen in Hannover vergr\u00f6\u00dfert. Im Herbst soll der Umbau in der benachbarten, 2013 entwidmeten Athanasiuskirche beginnen, sagte der Vorsitzende des Vereins \u00abHaus der Religionen\u00bb, Wolfgang Reinbold, am Montag in Hannover. Das Zentrum f\u00fcr interreligi\u00f6sen und interkulturellen Dialog brauche dringend mehr Platz: \u00abWir m\u00fcssen professionelles Arbeiten erm\u00f6glichen.\u00bb<\/p>\n<p>Im Haus der Religionen setzen sich Christen, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten und Bahai f\u00fcr ein friedliches Miteinander und ein besseres gegenseitiges Kennenlernen ein. Das Zentrum wurde 2005 gegr\u00fcndet. Es wird geleitet vom \u00abRat der Religionen\u00bb, der gemeinsamen Vertretung der Glaubensgemeinschaften in Hannover.<\/p>\n<p>Im erweiterten Haus der Religionen werde es einen gro\u00dfen Veranstaltungsraum, einen Gruppenraum f\u00fcr die Arbeit mit Schulklassen sowie einen Dialograum geben, erl\u00e4uterte Reinbold. Zudem werde die Dauerausstellung erneuert und multimedial ausgebaut, so dass etwa eine Moschee oder ein Hindutempel virtuell betreten werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der einj\u00e4hrige Umbau betreffe verschiedene Bereiche, erl\u00e4uterte Architekt Dirk Felsmann. So bleibe das Veranstaltungszentrum bestehen. Dort sind derzeit neben dem Haus der Religionen ein Theater und ein Kulturb\u00fcro untergebracht. Zudem proben dort Ch\u00f6re, und es treffen sich Vereine. \u00dcber den ehemaligen Glockenturm solle ein Zugang zu acht Wohnungen geschaffen werden. Diese w\u00fcrden im oberen Teil des durch eine Zwischendecke geteilten Kirchenschiffs gebaut. Als Zugang in das neue Haus der Religionen im unteren Teil des ehemaligen Kirchenraums seien ein dritter Eingang und ein gl\u00e4sernes Treppenhaus geplant.<\/p>\n<p>Bislang sind den Angaben zufolge zwei Drittel der Baukosten unter anderem von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, der Klosterkammer und der Region Hannover zugesagt. Das Haus der Religionen hat zudem eine Spendekampagne gestartet, bei der beispielsweise symbolische Quadratmeter des neuen Zentrums erworben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der evangelische Theologe Reinbold betonte, das Thema Religion betreffe jeden &#8211; auch Atheisten. Deswegen brauche jede Gro\u00dfstadt ein Zentrum f\u00fcr interreligi\u00f6sen Dialog. In Zusammenarbeit mit dem \u00abRat der Religionen\u00bb in Frankfurt am Main plane der hannoversche \u00abRat der Religionen\u00bb erstmals eine Bundeskonferenz. So solle es in diesem Jahr ein Vernetzungstreffen interreligi\u00f6ser Dialog-Initiativen in Frankfurt geben, f\u00fcr 2019 sei ein weiteres Treffen in Hannover geplant.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Frankfurt (epd). Mit einem Budget von rund 1,2 Millionen Euro wird das bundesweit einmalige Haus der Religionen in Hannover vergr\u00f6\u00dfert. Im Herbst soll der Umbau in der benachbarten, 2013 entwidmeten Athanasiuskirche beginnen, sagte der Vorsitzende des Vereins \u00abHaus der Religionen\u00bb, Wolfgang Reinbold, am Montag in Hannover. Das Zentrum f\u00fcr interreligi\u00f6sen und interkulturellen Dialog brauche dringend mehr Platz: \u00abWir m\u00fcssen professionelles Arbeiten erm\u00f6glichen.\u00bb Im Haus der Religionen setzen sich Christen, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten und Bahai f\u00fcr ein friedliches Miteinander und ein besseres gegenseitiges Kennenlernen ein. Das Zentrum wurde 2005 gegr\u00fcndet. 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