{"id":8872,"date":"2018-01-23T08:52:00","date_gmt":"2018-01-23T07:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/patientenschuetzer-vermissen-patientensicherheit-im-koalitionsvertrag\/"},"modified":"2018-01-23T08:52:00","modified_gmt":"2018-01-23T07:52:00","slug":"patientenschuetzer-vermissen-patientensicherheit-im-koalitionsvertrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/patientenschuetzer-vermissen-patientensicherheit-im-koalitionsvertrag\/","title":{"rendered":"Patientensch\u00fctzer vermissen Patientensicherheit im Koalitionsvertrag"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Die Deutsche Stiftung Patientenschutz ist besorgt, dass das Thema Patientensicherheit bei den Sondierungsverhandlungen f\u00fcr eine Gro\u00dfe Koalition keine Rolle spielte. \u00abAngesichts der ersch\u00fctternden Mordserie des Krankenpflegers Niels H. ist dies unertr\u00e4glich. Das muss sich im Koalitionsvertrag dringend \u00e4ndern\u00bb, sagte Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Dienstag). \u00abGefordert sind nicht Absichtserkl\u00e4rungen, sondern konkretes gesetzgeberisches Handeln.\u00bb Gegen den bereits verurteilten Niels H. hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg am Montag erneut Anklage wegen Mordes in 97 F\u00e4llen erhoben.<\/p>\n<p>Die Patientensch\u00fctzer fordern, dass die heute schon vorgeschriebenen Fehlermeldesysteme k\u00fcnftig in den bundesweit 2000 Krankenh\u00e4usern verbindlich auch anonyme Meldungen erm\u00f6glichen m\u00fcssen. \u00abEbenso braucht es eine externe Anlaufstelle, bei der Whistleblower ihre Beobachtungen unerkannt anzeigen k\u00f6nnen\u00bb, sagte Vorstand Brysch. Es m\u00fcsse alles daf\u00fcr getan werden, dass im Falle eines Verdachts ein schnelles Eingreifen m\u00f6glich ist. Dazu geh\u00f6ren f\u00fcr Brysch unter anderem ein umfassendes Alarmsystem, das Auff\u00e4lligkeiten erkennt und meldet, sowie eine l\u00fcckenlose Kontrolle der Medikamentenausgabe in Krankenh\u00e4usern und Pflegeheimen. \u00abJedem ernsthaften Verdacht muss sofort nachgegangen werden\u00bb, sagte Brysch.<\/p>\n<p>Niels H. soll zwischen 2000 und 2005 mehr als 100 Menschen in Krankenh\u00e4usern in Oldenburg und Delmenhorst ermordet haben. Er hatte Patienten Medikamente gespritzt, die ein Herzversagen oder einen Kreislaufkollaps ausl\u00f6sten. Anschlie\u00dfend reanimierte er seine Opfer, um als Held zu erscheinen. F\u00fcr weitere sechs Taten ist der ehemalige Krankenpfleger Niels H. bereits in zwei Prozessen rechtskr\u00e4ftig verurteilt worden. Er verb\u00fc\u00dft derzeit eine lebenslange Haftstrafe.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Die Deutsche Stiftung Patientenschutz ist besorgt, dass das Thema Patientensicherheit bei den Sondierungsverhandlungen f\u00fcr eine Gro\u00dfe Koalition keine Rolle spielte. \u00abAngesichts der ersch\u00fctternden Mordserie des Krankenpflegers Niels H. ist dies unertr\u00e4glich. Das muss sich im Koalitionsvertrag dringend \u00e4ndern\u00bb, sagte Stiftungs-Vorstand Eugen Brysch der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Dienstag). \u00abGefordert sind nicht Absichtserkl\u00e4rungen, sondern konkretes gesetzgeberisches Handeln.\u00bb Gegen den bereits verurteilten Niels H. hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg am Montag erneut Anklage wegen Mordes in 97 F\u00e4llen erhoben. 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