{"id":8931,"date":"2018-02-04T08:33:00","date_gmt":"2018-02-04T07:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/zeitung-klimawandel-bringt-tierwelt-im-wattenmeer-durcheinander\/"},"modified":"2018-02-04T08:33:00","modified_gmt":"2018-02-04T07:33:00","slug":"zeitung-klimawandel-bringt-tierwelt-im-wattenmeer-durcheinander","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/zeitung-klimawandel-bringt-tierwelt-im-wattenmeer-durcheinander\/","title":{"rendered":"Zeitung: Klimawandel bringt Tierwelt im Wattenmeer durcheinander"},"content":{"rendered":"<p>Bremen\/Wilhelmshaven (epd). Der fortschreitende Klimawandel bringt nach einem Medienbericht im Wattenmeer die Zusammensetzung der Artengemeinschaft zunehmend durcheinander. Zu diesem Ergebnis k\u00e4men Wissenschaftler des Trilateralen Wattenmeer-Sekretariates in Wilhelmshaven, berichtete die in Bremen erscheinende Zeitung \u00abWeser Kurier\u00bb (Sonntag). F\u00fcr ihren aktuellen Status-Report zum Zustand des besonders artenreichen Nordsee-Flachmeeres haben die 100 Autoren demnach alle verf\u00fcgbaren Studien ausgewertet. Es handele sich um die erste derartige Bestandsaufnahme seit 2009, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Dem Bericht zufolge ist die Wassertemperatur an der Marsdiep Station zwischen Den Helder und Texel in den Niederlanden in den 35 Jahren von 1980 und 2015 um durchschnittlich 1,5 Grad Celsius angestiegen. \u00abDiese Erw\u00e4rmung ist signifikant, zumal sie sich im flachen Wasser der Watten noch deutlich st\u00e4rker auswirkt als im freien Meer, wo das Tiefenwasser sich langsamer erw\u00e4rmt\u00bb, sagte R\u00fcdiger Strempel, der Exekutivsekret\u00e4r des gemeinsamen Sekretariats der drei Nordsee-Anrainerstaaten Deutschland, Niederlande und D\u00e4nemark, dem Blatt.<\/p>\n<p>Vor allem Fische und V\u00f6gel reagierten auf das messbar w\u00e4rmere Nordseewasser und die nahezu frostfreien Winter. Besonders signifikant seien die R\u00fcckg\u00e4nge bei den Plattfischen und beim Kabeljau. Vermutet werde, dass die Fische in die k\u00fchleren Regionen der Nordsee abwanderten. Im Unterschied dazu w\u00fcrden der Rote Knurrhahn und der Wolfsbarsch, die bislang vor allem in w\u00e4rmeren Gefilden wie dem Mittelmeer anzutreffen waren, immer zahlreicher in der Deutschen Bucht.<\/p>\n<p>Auch bei den V\u00f6geln gebe es Verschiebungen. Immer mehr Arten beendeten ihre Reise im Herbst in den Watten und \u00fcberwinterten dort oder blieben zumindest l\u00e4nger. Dagegen t\u00e4ten sich Brutvogelarten in der Region schwerer. 17 von 29 \u00fcberwachten Arten seien im Untersuchungszeitraum teils deutlich seltener angetroffen worden als vorher. Mehr und vor allem heftigere St\u00fcrme f\u00fchrten in Folge des Klimawandels zu \u00dcberflutungen von Str\u00e4nden und Salzwiesen und zerst\u00f6ren dabei Gelege.<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkt habe sich die Zuwanderung neuer Arten in die Meeresregion. Von 2010 bis 2015 sei es neun Tier- und Pflanzenarten gelungen, sich dauerhaft im Wattenmeer zu etablieren. Insgesamt z\u00e4hlten die Wissenschaftler 90 sogenannte Invasoren.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen\/Wilhelmshaven (epd). Der fortschreitende Klimawandel bringt nach einem Medienbericht im Wattenmeer die Zusammensetzung der Artengemeinschaft zunehmend durcheinander. Zu diesem Ergebnis k\u00e4men Wissenschaftler des Trilateralen Wattenmeer-Sekretariates in Wilhelmshaven, berichtete die in Bremen erscheinende Zeitung \u00abWeser Kurier\u00bb (Sonntag). F\u00fcr ihren aktuellen Status-Report zum Zustand des besonders artenreichen Nordsee-Flachmeeres haben die 100 Autoren demnach alle verf\u00fcgbaren Studien ausgewertet. Es handele sich um die erste derartige Bestandsaufnahme seit 2009, hie\u00df es. 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