{"id":9059,"date":"2018-02-26T08:42:00","date_gmt":"2018-02-26T07:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/kirche-will-digitaler-werden\/"},"modified":"2018-02-26T08:42:00","modified_gmt":"2018-02-26T07:42:00","slug":"kirche-will-digitaler-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirche-will-digitaler-werden\/","title":{"rendered":"Kirche will digitaler werden"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/Erfurt (epd). Die Evangelische Kirche will ihr digitales Profil sch\u00e4rfen. Gerade bei der Pr\u00e4senz in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook gebe es noch viel zu tun, sagte Ralph Charbonnier vom Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Erfurt. Er sehe aber auch viel Potenzial, erkl\u00e4rte der Oberkirchenrat auf der 52. Jahrestagung \u00d6ffentlichkeitsarbeit des Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) im Augustinerkloster der Th\u00fcringer Landeshauptstadt. Bis Dienstag beraten dort unter dem Leitthema \u00abGru\u00df aus der digitalen K\u00fcche\u00bb etwa 100 Experten von Kirche und Diakonie \u00fcber die Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Charbonnier verwies auf laufende Anstrengungen, sich dem Thema zu stellen. So habe die Herbstsynode der EKD im November 2017 beschlossen, eine Digitalstrategie zu entwerfen. Eine Arbeitsgruppe werde dazu bis zum Herbst einen Entwurf pr\u00e4sentieren, sagte er.<\/p>\n<p>In Vortr\u00e4gen hatten zuvor Harald Schirmer von der Continental AG Hannover und der Berliner Publizist Hannes Leitlein auf die Herausforderungen einer digitalen \u00d6ffentlichkeitsarbeit hingewiesen. Diese finde transparent in offenen Kan\u00e4len statt und brauche daher auch eine ganz andere Kultur des Umgangs miteinander, betonte Schirmer. Die Menschen m\u00fcssten sp\u00fcren, dass sie als Individuen wieder gefragt seien.<\/p>\n<p>Leitlein sagte, die Kirche selbst sei ein gro\u00dfes soziales Netzwerk. Er sprach sich nach dem Vorbild gro\u00dfer Unternehmen f\u00fcr ein Team bei der EKD aus, das sich nur um Facebook &amp; Co. k\u00fcmmern solle. Es gehe darum, mit den Menschen ins Gespr\u00e4ch zu kommen, sagte er.<br \/>Daf\u00fcr m\u00fcssten auch Experimente erlaubt sein. An die Stelle der bisher praktizierten Vervielf\u00e4ltigung m\u00fcsse k\u00fcnftig ein Mehr an Vielfalt treten.<\/p>\n<p>Die Tagung legt nach Angaben der Organisatoren in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf die praktische Arbeit. Auf dem Programm stehen unter anderem Workshops zu \u00abMobile Reporting\u00bb, der aktuellen Berichterstattung mit Hilfe des Smartphones, oder zu M\u00f6glichkeiten von Messenger-Diensten wie WhatsApp in der Gemeindearbeit.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Erfurt (epd). Die Evangelische Kirche will ihr digitales Profil sch\u00e4rfen. Gerade bei der Pr\u00e4senz in den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook gebe es noch viel zu tun, sagte Ralph Charbonnier vom Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Erfurt. Er sehe aber auch viel Potenzial, erkl\u00e4rte der Oberkirchenrat auf der 52. Jahrestagung \u00d6ffentlichkeitsarbeit des Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) im Augustinerkloster der Th\u00fcringer Landeshauptstadt. 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