{"id":9097,"date":"2018-03-06T15:58:00","date_gmt":"2018-03-06T14:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/moderne-kirchenverwaltung-mit-it-und-motivierten-mitarbeitenden-gestalten\/"},"modified":"2018-03-06T15:58:00","modified_gmt":"2018-03-06T14:58:00","slug":"moderne-kirchenverwaltung-mit-it-und-motivierten-mitarbeitenden-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/moderne-kirchenverwaltung-mit-it-und-motivierten-mitarbeitenden-gestalten\/","title":{"rendered":"Moderne Kirchenverwaltung mit IT und motivierten Mitarbeitenden gestalten"},"content":{"rendered":"<p>Kirche ist und bleibt in einem stetigen Umbruch. Das bedeutet auch f\u00fcr die inneren Verwaltungsstrukturen der Gemeinsamen Kirchenverwaltung (GKV) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg einen st\u00e4ndigen Wandel und eine Anpassung. Mit seinem Dienstantritt im April 2016 stellt sich Michael K\u00e4hlke (39) als Leiter der GKV diesen Herausforderungen einer modernen, zeitgem\u00e4\u00dfen und \u00f6ffentlichen Verwaltung.<\/p>\n<p>Die GKV bearbeitet und begleitet die Verwaltungsangelegenheiten der Gesamtkirche, der Kirchenkreise und der Kirchengemeinden. Etwa 90 Mitarbeitende sind in der Zentralen Dienststelle (ZDS) mit vier Abteilungen in Oldenburg t\u00e4tig, rund 160 weitere in den sechs Regionalen Dienststellen (RDS) in den Kirchenkreisen. Gemeinsamer Dienstherr ist die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.<\/p>\n<p><b>Digitaler Wandel der Gesellschaft<\/b><br \/>\nInzwischen konnte einiges auf dem Weg zu einer zeitgem\u00e4\u00dfen Verwaltung verwirklicht werden. In bislang drei Workshops, die von Angelos Xynogalas (Wirtschaftspsychologe\/Fresenius Psychology School) moderiert wurden, konnte im ersten Zusammentreffen die strategische Gesamtrichtung und ein Leitbild entwickelt werden. Im Workshop Nummer zwei stand dann die Entwicklung eines Prozessmodells f\u00fcr die Verwaltung in Anlehnung an das erarbeitete Leitbild im Vordergrund. Der dritte Workshop besch\u00e4ftigte sich mit dem Thema \u201ePersonalentwicklung\u201c als Schwerpunkt.<\/p>\n<p>Mit Beginn des vierten Treffens, das jetzt im Blockhaus Ahlhorn stattfand, dreht sich alles um den \u201edigitalen Wandel der Gesellschaft, die Auswirkungen auf die Arbeitswelt und die konkrete Bedeutung f\u00fcr die Gemeinsame Kirchenverwaltung\u201c.<\/p>\n<p><b>Optimierung der IT-Infrastruktur<\/b><br \/>\n\u201eEine moderne Verwaltung ist heute ohne IT-Unterst\u00fctzung nicht mehr vorstellbar\u201c, so Michael K\u00e4hlke. Nicht zuletzt mit der Besetzung der neu geschaffenen Stabsstelle der GKV-Leitung \u201eIT-gest\u00fctzte Organisation\u201c w\u00fcrden die begonnen \u00dcberlegungen zur Einf\u00fchrung einer IT-Steuerung f\u00fcr die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg weiter verfolgt. Leiter der Stabsstelle IT-gest\u00fctzte Organisation ist Dr. David Kleinhans.<\/p>\n<p>Als Folge ist ein erarbeitetes IT-Steuerungskonzept im Juni 2017 umgesetzt worden. Bestandteil ist ein Rollenmodell, das u. a. die Bedeutung und Aufgaben der Fachadministratoren definiert. Die bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen der IT-Steuerung und praktischer Anwendung von Software. Weitere Schritte werden die zentralen IT-Steuerungsprozesse, eine Optimierung der IT-Infrastruktur und eine nachhaltige Ausrichtung an den Anforderungen und Bed\u00fcrfnissen sicherstellen.<\/p>\n<p><b>Hin zu flexibleren Arbeitsbedingungen <\/b><br \/>\n\u201eUnsere Arbeitsumgebung und unser Arbeitskontext \u00e4ndern sich rapide\u201c, beschreibt K\u00e4hlke dazu weiter. Flexibel an verschiedenen Orten oder auch unterwegs Kommunikationswege mit Hilfe von IT zu nutzen, aber auch Entscheidungsebenen zu verbinden, sei die Herausforderung. \u201eUnser Leitgedanke ist, weg von festen, hin zu flexibleren Arbeitsbedingungen zu gelangen\u201c, so K\u00e4hlke.<\/p>\n<p>Die GKV-Leitung, die Abteilungsleitungen der ZDS und die Stabsstelle IT-Steuerung h\u00e4tten ihre festen B\u00fcros aufgegeben und seien gemeinsam in einen Geb\u00e4udetrakt gezogen. Feste B\u00fcros gibt es nicht mehr, sondern nur noch Arbeitsbereiche. \u201eProduktiv zu arbeiten, ist nicht an einen festen Schreibtisch gebunden. Unser Umgestaltungskonzept ist eine Mischung aus Besprechungs-, R\u00fcckzugs- und flexibel nutzbaren R\u00e4umen mit einem zentralen, gro\u00dfz\u00fcgigen Flur, dem Herz. Der ganze Komplex wird durch diese Funktionsr\u00e4ume zum Arbeitsmittel\u201c, berichtet der GKV-Leiter.<\/p>\n<p><b>\u201eAufbruch in die Arbeitswelt der Zukunft\u201c<\/b><br \/>\nW\u00e4hrend beim vierten Workshop am ersten Tag \u00fcber den Tellerrand geschaut wurde, wie die Gesellschaft mit IT-Entwicklung umgeht, war der zweite Tag im Blockhaus mit dem \u201eAufbruch in die Arbeitswelt der Zukunft\u201c \u00fcberschrieben.<\/p>\n<p>Drei Gruppen beschrieben anhand der Eigenschaften eines Reiseschiffes die eingrenzenden Faktoren. Wie werden die Schraube und auch der Motor angetrieben und das Schiff vorangebracht. Dahinter stand auch die Beantwortung der Frage, nach den Faktoren, die die IT-Entwicklung innerhalb der GKV beeintr\u00e4chtigt oder behindert haben. Sich ergebende Ankeraspekte sollten mit Vorschl\u00e4gen aktiv gemildert werden. Gleichzeitig waren Vorschl\u00e4ge zu erarbeiten die Treiberaspekte (der Antrieb\/Motor) verst\u00e4rken.<\/p>\n<p><b>\u201eDie Sache ist auf dem Weg&quot;<\/b><br \/>\nNach der Analyse \u00e4u\u00dferte sich Klaus Bitter, Architekt und Teamleiter Hochbau, positiv \u00fcber den Workshop. \u201eDie Sache ist auf dem Weg.\u201c Seit 27 Jahren sei er in der Kirche t\u00e4tig. Nun geschehe der Austausch mit anderen f\u00fcr das Gesamtkonzept. Das sei f\u00fcr das gemeinsame Ziel gut.<\/p>\n<p>Judith Meyer, Leiterin RDS Oldenburg Stadt, meinte, dass derartige Entscheidungen anzugehen, wichtig sei. \u201eIT h\u00e4lt uns zusammen und in Kontakt. Ohne die Technik geht gar nichts mehr.\u201c Sie m\u00fcsse genutzt werden und bilde die Basis f\u00fcr mehr Zusammenarbeit.<\/p>\n<p><b>Impulsvortrag zur Nachwuchsf\u00f6rderung <\/b><br \/>\nNach all den theoretischen Fragen und Diskussionen lud Pfarrer Hartmut L\u00fcbben als Gastreferent mit seinem Impulsvortrag zur Nachwuchsf\u00f6rderung f\u00fcr kirchliche Berufe zum Zuh\u00f6ren ein. L\u00fcbben schilderte seine Erfahrungen bei der Nachwuchssuche und der Vorstellung der Berufe in der Kirche.<\/p>\n<p>Letztendlich kn\u00fcpfte der Vortrag an das Thema des dritten Klausurworkshops zur Personalentwicklung an. Eine gute Gelegenheit zur Reflexion und zur Diskussion mit dem Referenten.<\/p>\n<p>Am dritten und letzten Tag des vierten Workshops ging es dann noch einmal um Aufgaben und fachliche Schwerpunkte im Sine von IT. Unter dem Strich ein weiterer Schritt auf dem Weg, Anregungen und Anstrengungen auf dem Weg einer Neugestaltung der Gemeinsamen Kirchenverwaltung in der oldenburgischen Kirche voranzubringen.<\/p>\n<p><i>Ein Beitrag von Peter Kratzmann.<\/i><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kirche ist und bleibt in einem stetigen Umbruch. Das bedeutet auch f\u00fcr die inneren Verwaltungsstrukturen der Gemeinsamen Kirchenverwaltung (GKV) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg einen st\u00e4ndigen Wandel und eine Anpassung. Mit seinem Dienstantritt im April 2016 stellt sich Michael K\u00e4hlke (39) als Leiter der GKV diesen Herausforderungen einer modernen, zeitgem\u00e4\u00dfen und \u00f6ffentlichen Verwaltung. Die GKV bearbeitet und begleitet die Verwaltungsangelegenheiten der Gesamtkirche, der Kirchenkreise und der Kirchengemeinden. 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