{"id":9349,"date":"2018-03-11T18:00:00","date_gmt":"2018-03-11T17:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/878-frauen-und-maenner-in-gemeindekirchenraete-gewaehlt\/"},"modified":"2018-03-11T18:00:00","modified_gmt":"2018-03-11T17:00:00","slug":"878-frauen-und-maenner-in-gemeindekirchenraete-gewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/878-frauen-und-maenner-in-gemeindekirchenraete-gewaehlt\/","title":{"rendered":"878 Frauen und M\u00e4nner in Gemeindekirchenr\u00e4te gew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p>In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg wurden am Sonntag, 11. M\u00e4rz, 878 Frauen und M\u00e4nner in die Gemeindekirchenr\u00e4te gew\u00e4hlt. Die Wahlbeteiligung lag bei 11,37 Prozent. Dies ist im Vergleich zu den Wahlen im Jahr 2012 ein R\u00fcckgang um 2,84 Prozent. Gew\u00e4hlt wurden 486 Frauen und 392 M\u00e4nner. Der Anteil der Frauen bei den gew\u00e4hlten Kandidatinnen und Kandidaten stieg von 53 auf 55,4 Prozent, der Anteil der M\u00e4nner ist von 47 Prozent auf 44,6 Prozent gesunken. Wiedergew\u00e4hlt wurden 545 Personen, dies entspricht 62,1 Prozent (2012: 60,5 Prozent). Es hatten sich rund 1.400 Menschen zur Wahl gestellt. Davon waren rund 750 Frauen und rund 650 M\u00e4nner. <\/p>\n<p>Mit 16,65 Prozent (7.015 Personen) ist die Zahl derjenigen, die ihre Stimme per Briefwahl abgegeben haben, nahezu gleich geblieben. Insgesamt gingen 42.120 Gemeindeglieder zur Wahl, wahlberechtigt waren 370.324 Personen \u00fcber 14 Jahren. <\/p>\n<p>Erstmals durften Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren an der Wahl teilnehmen. Mit 1.059 W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler unter 16 Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 11,61 Prozent und somit leicht \u00fcber der Wahlbeteiligung der Gesamtkirche. Insgesamt waren 9.122 Personen unter 16 Jahren wahlberechtigt.<br \/>\nDer Anteil der gew\u00e4hlten Kirchen\u00e4ltesten im Alter zwischen 18 und 24 Jahren betrug mit 36 Personen 4,1 Prozent (2012: 2,51 Prozent). Das Durchschnittsalter der Gemeindekirchenr\u00e4te betr\u00e4gt rund 53 Jahre (2012: 52,22 Jahre).<\/p>\n<p>Mit 16,81 Prozent verzeichneten die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Wesermarsch die h\u00f6chste Wahlbeteiligung in der oldenburgischen Kirche. Die Kirchengemeinden des Kirchenkreises Ammerland registrierten eine Wahlbeteiligung von 12,72 Prozent. Im Kirchenkreis Delmenhorst \/ Oldenburg Land lag die Wahlbeteiligung bei 11,33 Prozent, im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven bei 11,60 Prozent, im Kirchenkreis Oldenburger M\u00fcnsterland bei 8,94 Prozent und im Kirchenkreis Oldenburg Stadt bei 8,09 Prozent.<\/p>\n<p>Der Vertreter im Bischofsamt der oldenburgischen Kirche, Oberkirchenrat Thomas Adomeit, betonte, dass die Kirchengemeinden mit viel Engagement auf diese Wahl zugegangen seien. \u201eMein herzlicher Dank gilt den Menschen, die sich f\u00fcr ihre Gemeinde und unsere Kirche so stark eingesetzt haben, im Ehrenamt und im Hauptamt\u201c, so Adomeit. Die attraktive Kandidatenliste sei nicht nur f\u00fcr die kommenden Aufgaben in den neuen Gemeindekirchenr\u00e4ten in den n\u00e4chsten sechs Jahren wichtig, sondern sei auch ein starkes und klares Signal f\u00fcr die Wahlberechtigten gewesen, ihrer Kirchengemeinde ihre Stimme zu geben. Die Wahlen wie auch das Wahrnehmen des Wahlrechts seien Ausdruck der Demokratie in der Kirche, dar\u00fcber hinaus sei aber auch erkennbar: \u201eViele evangelische Christinnen und Christen f\u00fchlen sich mit ihrer Kirchengemeinde eng verbunden.\u201c<\/p>\n<p>Synodalpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen dankte allen Kandidatinnen und Kandidaten. Herzlich gratulierte sie allen gew\u00e4hlten Kirchen\u00e4ltesten. \u201eIch w\u00fcnsche Ihnen im Miteinander mit Pfarrerinnen und Pfarrern viel Freude an Ihrem verantwortungsvollen Amt in den Gemeinden\u201c, so Bl\u00fctchen. Gerade die rasante Ver\u00e4nderung der Rahmenbedingungen, unter denen Kirchengemeinden gestaltet w\u00fcrden, sei eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die neuen Gemeindekirchenr\u00e4te. Dies k\u00f6nne nur gemeistert werden, wenn alle Mitglieder bereit seien, \u201esich mit Zeit, ihren Kompetenzen und ihrer Kreativit\u00e4t einzubringen.\u201c Das gleichberechtigte Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen im Leitungsgremium einer Kirchengemeinde sei dabei ein wesentliches Kennzeichen evangelischer Kirchen. Miteinander w\u00fcrden gute Ideen entwickelt und um die besten L\u00f6sungen gerungen, wobei auch schwierige Entscheidungen zu treffen seien.<\/p>\n<p>Spitzenreiter bei der Wahlbeteiligung sind die Kirchengemeinden Neuenbrok (54,30 Prozent), Middoge (48,54 Prozent), Neuenhuntorf (42,91 Prozent), Waddens (42,09 Prozent) sowie Wulfenau (40,40 Prozent). Mit 3,71 Prozent verzeichnete die Kirchengemeinde Middoge vor Neuenbrok mit 1,75 Prozent die gr\u00f6\u00dften Zuw\u00e4chse bei der Wahlbeteiligung.<\/p>\n<p>Der Ergebnisstand wurde von einem Wahlteam im Oberkirchenrat in Oldenburg ab 18 Uhr st\u00e4ndig \u00fcber das Internet aktuell ver\u00f6ffentlicht. Dieser Service wurde wie bereits in den Jahren 2006 und 2012 sehr gut nachgefragt.<\/p>\n<p><b>Aktionen rund um den Wahltag<\/b><br \/>Rund um den Wahltag fanden in vielen Gemeinden Gemeindefeste und kreative Aktionen statt. Neben musikalischen Angeboten wie Kinder-, Shanty- und Gospelch\u00f6ren, Orgelkonzerten und Bandauftritten fanden Theaterauff\u00fchrungen, Kuchen-Basare, Flohm\u00e4rkte, Diskussionsforen, Kirchenf\u00fchrungen und Ausstellungen und viele weitere Aktionen statt. In vielen Gemeinden wurden Fahrdienste zu den Gottesdiensten und zur Wahl angeboten. Abends fanden zahlreiche Wahlparties mit einem bunten Programm statt.<\/p>\n<p>Bereits im Vorfeld hatten die Gemeinden viel Kreativit\u00e4t bei der Werbung f\u00fcr Gemeindekirchenratswahlen bewiesen. So gab es Werbest\u00e4nde auf Wochenm\u00e4rkten und Einkaufszentren, Sonderausgaben von Gemeindebriefen, Banner an Kirchen und Gemeindeh\u00e4usern.<\/p>\n<p>Der Gemeindekirchenrat ist ein demokratisch gew\u00e4hltes Gremium. Er wird alle sechs Jahre von den Mitgliedern der Gemeinde gew\u00e4hlt. Er leitet die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarramt. Die Arbeit der Kirchen\u00e4ltesten ist vielf\u00e4ltig: Konfirmandenarbeit, Mitgestaltung der Gottesdienste, Verwendung der Gelder, Personalfragen, aber auch Entscheidungen wie Sonnenkollektoren f\u00fcr das Dach des Gemeindehauses oder die Gr\u00fcndung eines evangelischen Kindergartens geh\u00f6ren zu den Schwerpunkten des Gemeindelebens, die von den Ehrenamtlichen mit entschieden werden. Alle Mitglieder einer Kirchengemeinde, die \u00fcber 18 Jahre alt sind und l\u00e4nger als drei Monate Mitglied Ihrer Kirchengemeinde waren, konnten in den Gemeindekirchenrat gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Gew\u00e4hlt wurde am 11. M\u00e4rz in der oldenburgischen Kirche und schaumburg-lippischen Landeskirche die Gemeindekirchenr\u00e4te, in der braunschweigischen und hannoverschen Landeskirche die Kirchenvorst\u00e4nde und in der reformierten Kirche die Kirchenr\u00e4te bzw. Presbyterien. In allen evangelischen Kirchen in Niedersachsen waren insgesamt gut 3,1 Millionen Wahlberechtigte zur Wahl aufgerufen. Es kandidierten niedersachsenweit rund 20.000 Bewerberinnen und Bewerber f\u00fcr rund 16.000 \u00c4mter in den kirchlichen Leitungsgremien. Allein im Oldenburger Land waren rund 370.000 Wahlberechtigte ab 14 Jahren zur Wahl der Gemeindekirchenr\u00e4te in 116 evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden aufgerufen. Die Wahl der kirchlichen Leitungsgremien findet alle sechs Jahre statt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Hier finden Sie weitere Informationen zur Gemeindekirchenratswahl 2018 sowie eine detailierte Aufstellung der Wahlergebnisse geordnet nach Kirchenkreisen. <\/span><\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Wahlkampagne unter: www.kirchemitmir.de<br \/>\nFacebook: https:\/\/www.facebook.com\/kirchemitmir<br \/>\nInstagram: https:\/\/www.instagram.com\/kirchemitmir sowie www.kirchemitmir.de.<br \/>\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/>\n&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;<br \/>\n<span style=\"font-weight: bold\"><span style=\"font-style: italic\">&quot;Splitter&quot; vom Wahlabend:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">A wie Accum<\/span><br \/>Als erste Gemeinde hatte die Kirchengemeinde Accum ihre Wahlergebnisse \u00fcbermittelt. Dort wurden mit einer Wahlbeteiligung von 11,69 Prozent vier Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">A wie Ammerland<\/span><br \/>Aus dem Kirchenkreis Ammerland hatte die Kirchengemeinde Wiefelstede ihre Wahlergebnisse gemeldet. Dort wurden mit einer Wahlbeteiligung von 16,28 Prozent elf Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">DOLL<\/span><br \/>\nAus dem Kirchenkreis Delmenhorst \/ Oldenburg-Land wurde das erste Ergebnis aus der Kirchengemeinde Sch\u00f6nemoor gemeldet. Dort wurden mit einer Wahlbeteiligung von 12,55 Prozent vier Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">O wie Oldorf<\/span><br \/>Eine hohe Wahlbeteiligung von 39,88 Prozent meldet die Kirchengemeinde Oldorf aus dem Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven. Dort wurden drei Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt. <\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Molbergen <\/span><br \/>\nDie Kirchengemeinde Molbergen ist die erste Gemeinde aus dem Kirchenkeis Oldenburger M\u00fcnsterland, die ihre Ergebnisse \u00fcbermittelt hat. Dort wurden mit einer Wahlbeteiligung von 13,18 Prozent vier Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">N wie Neuenhuntorf<\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>Ebenfalls eine sehr hohe Wahlbeteiligung von 42,91 Prozent meldet die Kirchengemeinde Neuenhuntorf im Kirchenkreis Wesermarsch. In Neuenhuntorf wurden acht Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">St. Ansgar Eversten<\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>Mit dem Wahlergebnis aus der Kirchengemeinde St. Ansgar Eversten liegt nun auch das erste Ergebnis aus dem Kirchenkreis Oldenburg Stadt vor. Dort wurden mit einer Wahlbeteiligung von 8,18 Prozent sieben Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Wangerooge<\/span>&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Inselgemeinde Wangerooge meldet mit 23,44 Prozent Wahlbeteiligung ihre Ergebnisse. Dort wurden vier Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Bakum<\/span>&nbsp;&nbsp; <br \/>Die Kirchengemeinde Bakum meldet mit 23,44 Prozent ebenfalls eine hohe Wahlbeteiligung im Kirchenkreis Oldenburger M\u00fcnsterland. In der Kirchengemeinde Bakum wurden f\u00fcnf Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Voslapp<\/span><br \/>Eine um 0,33 Prozent h\u00f6here Wahlbeteiligung im Vergleich zur vergangenen Wahl meldet die Kirchengemeinde Voslapp im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven. Bei einer Wahlbeteiligung von 12,89 Prozent wurden dort sechs Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Middoge<\/span><br \/>Eine Steigerung der Wahlbeteiligung um 3,71 Prozent im Vergleich zur vergangenen Wahl meldet die Kirchengemeinde Middoge im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven &#8211; mit 48,54 Prozent zugleich eine der h\u00f6chsten Wahlbeteiligungen insgesamt. Dort wurden drei Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Neuenbrok <\/span><br \/>Die Kirchengemeinde Neuenbrok im Kirchenkreis Wesermarsch konnte die Wahlbeteilung um 1,75 Prozent weiter steigern und verzeichnet mit 54,30 Prozent die zugleich h\u00f6chste Wahlbeteiligung in der oldenburgischen Kirche. Dort wurden vier Kandidatinnen und Kandidaten gew\u00e4hlt.&nbsp;<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg wurden am Sonntag, 11. M\u00e4rz, 878 Frauen und M\u00e4nner in die Gemeindekirchenr\u00e4te gew\u00e4hlt. Die Wahlbeteiligung lag bei 11,37 Prozent. Dies ist im Vergleich zu den Wahlen im Jahr 2012 ein R\u00fcckgang um 2,84 Prozent. Gew\u00e4hlt wurden 486 Frauen und 392 M\u00e4nner. Der Anteil der Frauen bei den gew\u00e4hlten Kandidatinnen und Kandidaten stieg von 53 auf 55,4 Prozent, der Anteil der M\u00e4nner ist von 47 Prozent auf 44,6 Prozent gesunken. Wiedergew\u00e4hlt wurden 545 Personen, dies entspricht 62,1 Prozent (2012: 60,5 Prozent). Es hatten sich rund 1.400 Menschen zur Wahl gestellt. 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