{"id":9397,"date":"2018-03-19T12:07:00","date_gmt":"2018-03-19T11:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/energieverbrauch-und-klimaschutz\/"},"modified":"2018-03-19T12:07:00","modified_gmt":"2018-03-19T11:07:00","slug":"energieverbrauch-und-klimaschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/energieverbrauch-und-klimaschutz\/","title":{"rendered":"\u201eEnergieverbrauch und Klimaschutz\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In dem vierten und letzten Themengottesdienst zur Fastenaktion f\u00fcr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit stand das Thema \u201eEnergieverbrauch und Klimaschutz&quot; im Gemeindehaus St. Michael, in Varel-Obenstrohe, im Mittelpunkt. Pastor Edgar Rebbe versprach nicht zuviel, als er einen \u201eganz, ganz, ganz besonderen Gottesdienst\u201c ank\u00fcndigte, den er gemeinsam mit Andrea Feyen, Umweltbeauftragte der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und Dr. Hanspeter Boos, Umweltbeauftragter der Kirchengemeinde Varel gestaltete. Musikalisch begleitete Organist Alexander Rosenberg den Gottesdienst. <br \/>&nbsp;&nbsp; <br \/>Andrea Feyen will Menschen, Kirchengemeinden und deren Verwaltungen bewegen, im Hinblick auf Klimaschutz Ver\u00e4nderungen und Verbesserungen anzustreben, erkl\u00e4rte sie ihren Auftrag und diese Aktion von Aschermittwoch bis Ostern. Das Kernst\u00fcck sei die Brosch\u00fcre \u201eSo viel du brauchst\u201c, mit vielen Tipps und Anregungen von der ersten bis zur siebten Woche.&nbsp; &nbsp;<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>\u201eIn den sieben Wochen Fastenzeit gedenken wir den Leiden Jesu und des Leidens in der Welt. Der Klimawandel verursacht Leiden und wir haben mit unserem Lebensstil einen erheblichen Anteil daran, durch unsere Mobilit\u00e4t, unseren Energieverbrauch und auch unsere Ern\u00e4hrungsweise\u201c, sagte Feyen. Jede Doppelseite der Brosch\u00fcre biete Anregungen f\u00fcr pers\u00f6nliche Ver\u00e4nderungen f\u00fcr den Alltag. \u201eEs geht darum, dass wir alle die Sch\u00f6pfung bewahren.\u201c<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>Alle sollten \u00fcberlegen, was anders gemacht werden k\u00f6nne. \u201eDie Aktion hei\u00dft: So viel du brauchst, doch sollte die Frage lauten: was brauche ich wirklich?\u201c W\u00e4hrend die Konfirmandinnen Emma und Caitlyn Bausteine in einer Reihe aufstellten, erkl\u00e4rte Feyen, dass jeder Stein f\u00fcr eine der teilnehmenden Landeskirchen stehe und f\u00fcr Menschen, die sich diese Frage stellten. \u201eMein Wunsch ist ein Dominoeffekt, dass sich andere Menschen ansto\u00dfen lassen, nachzudenken und zu handeln\u201c, sagte sie, stie\u00df gegen einen Baustein um den Dominoeffekt bildlich auszul\u00f6sen. <br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/><span style=\"font-weight: bold\">Energieverbrauch reicht bildlich bis zur Decke<\/span><br \/>Pastor Edgar Rebbe verdeutlichte anschaulich den Stromverbrauch von allt\u00e4glichen Dingen durch&nbsp; Verbrauchszahlen, die er mit Hilfe einer Leiter und gr\u00fcnen Pfeilen demonstrierte und zeigte, wie schnell Energie in Form von Watt verbraucht wird. Provokant fragte er: \u201eWas tue ich f\u00fcr die Umwelt, doch erst einmal die Frage: Was tue ich dagegen?\u201c Rebbe mahnte: \u201eKlimaschutz ist kein Luxusgut, sondern \u00fcberlebenswichtig. Wir haben nur eine Erde.\u201c Er habe recherchiert, dass kein zweiter Planet verkauft w\u00fcrde. \u201eWir haben diesen Planeten von unseren Kindern geliehen, und wir haben nur diesen einen. Es ist \u00fcberlebenswichtig, dass wir Gottes gute Sch\u00f6pfung bewahren. Jeder Schritt, und sei er noch so klein, tr\u00e4gt dazu bei. \u00c4rmel hoch und los!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp; &nbsp;<br \/><span style=\"font-weight: bold\">\u201eWieviel Energie verbraucht denn nun jeder von uns?\u201c<\/span><br \/>Mit einer beeindruckenden Auflistung von Zahlen \u00fcber den Verbrauch warnte Dr. Hanspeter Boos, Umweltbeauftragter der Kirchengemeinde Varel. Die Statistik der Weltbank zeige den steigenden Energieverbrauch, Deutschland stehe auf Platz 28 in der Welt. Doch sagten Durchschnittswerte sagen nichts \u00fcber unseren pers\u00f6nlichen Energieverbrauch aus, aussagekr\u00e4ftiger sei der pers\u00f6nliche CO2-Fu\u00dfabdruck, der auf der Internetseite des Umweltbundesamtes errechnet werden k\u00f6nne. Wohnung, pers\u00f6nlicher Konsum an Textilien und Einrichtung, Essgewohnheiten Nutzung der Verkehrsmittel und mehr zeigten den Verbrauch in Tonnen pro Jahr, in Deutschland seien das pro Kopf elf Tonnen. Dann g\u00e4be es den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck, der auf der Seite \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c ermittelt werden k\u00f6nne. Dies sei eine \u201ehervorragende Seite\u201c mit Tipps f\u00fcr verschiedene Lebensbereiche. <br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>Boos Erl\u00e4uterung war eindringlich: \u201eDie l\u00e4ngste Zeit der Menschheitsgeschichte haben Menschen nur einen Bruchteil der Naturressourcen genutzt, die die Erde zu Verf\u00fcgung stellen konnte. Das \u00e4ndert sich seit den 80er Jahren. Schon jetzt leben wir auf Pump. Wir nutzen die Natur, als h\u00e4tten wir 1,6 Planeten Erde. Wir m\u00fcssen also schnell lernen, auf kleinerem Fu\u00df zu leben.\u201c <br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/><span style=\"font-weight: bold\">R\u00fcckblick und Ausblick<\/span><br \/>\u201eEs war eine spannende Reise\u201c, blickte Andrea Feyer auf die Zeit und die vier Gottesdienste zur\u00fcck. Doch sei das Thema noch nicht beendet, das h\u00e4tten auch die Gespr\u00e4che nach den Gottesdiensten gezeigt. \u201eIch bin begeistert, wie sich Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Mitwirkende eingelassen haben, die Themen umzusetzen. Das bereichert mich pers\u00f6nlich.\u201c Feyen hofft auf den Dominoeffekt auch in anderen Gemeinden und hebt besonders die Idee als Multiplikators hervor. <br \/>&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\u201eDie Brosch\u00fcre wirkt \u00fcber die Aktion hinaus, denn die Anregungen k\u00f6nnen tagt\u00e4glich umgesetzt werden.\u201c In nachfolgenden Gespr\u00e4che mit allen Beteiligten werde gepr\u00fcft, wie Umfang und Format wachsen k\u00f6nnten. Zu der Fastenaktion hatten insgesamt neun evangelische Kirchen und ein katholisches Bistum eingeladen. Die Aktion f\u00fcr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit ist eine gemeinsame Initiative von:<br \/>Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland, Di\u00f6zesanrat der Katholiken im Bistum Hildesheim, Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, Bremische Evangelische Kirche, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Evangelische Kirche von Westfalen, Lippische Landeskirche, Evangelische Kirche im Rheinland, Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, Evangelische Landeskirche in Baden.<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/>Weitere Informationen finden Sie unter: www.klimafasten.de und auf der Webseite der oldenburgischen Kirche, \u00fcber die auch die Fastenmaterialien kostenlos bestellt werden k\u00f6nnen: www.umwelt.kirche-oldenburg.de<br \/>&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>Erfahrungen k\u00f6nnen geteilt werden, unter: www.klimafasten.de oder \u00fcber Facebook, Twitter und Instagram unter #klimafasten.<\/p>\n<p>Kontakt, Materialbestellung, R\u00fcckmeldung:<br \/>Umwelt, Klimaschutz und Energie<br \/>Gottorpstra\u00dfe 14<br \/>26122 Oldenburg<br \/>umwelt@kirche-oldenburg.de<br \/>www.umwelt.kirche-oldenburg.de<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/><span style=\"font-style: italic\">B\u00e4rbel Romey<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem vierten und letzten Themengottesdienst zur Fastenaktion f\u00fcr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit stand das Thema \u201eEnergieverbrauch und Klimaschutz&quot; im Gemeindehaus St. Michael, in Varel-Obenstrohe, im Mittelpunkt. Pastor Edgar Rebbe versprach nicht zuviel, als er einen \u201eganz, ganz, ganz besonderen Gottesdienst\u201c ank\u00fcndigte, den er gemeinsam mit Andrea Feyen, Umweltbeauftragte der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und Dr. Hanspeter Boos, Umweltbeauftragter der Kirchengemeinde Varel gestaltete. Musikalisch begleitete Organist Alexander Rosenberg den Gottesdienst. &nbsp;&nbsp; Andrea Feyen will Menschen, Kirchengemeinden und deren Verwaltungen bewegen, im Hinblick auf Klimaschutz Ver\u00e4nderungen und Verbesserungen anzustreben, erkl\u00e4rte sie ihren Auftrag und diese Aktion von Aschermittwoch bis Ostern. 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