{"id":9626,"date":"2018-04-16T09:00:00","date_gmt":"2018-04-16T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/gemeinsam-etwas-bewegen-2\/"},"modified":"2018-04-16T09:00:00","modified_gmt":"2018-04-16T07:00:00","slug":"gemeinsam-etwas-bewegen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/gemeinsam-etwas-bewegen-2\/","title":{"rendered":"\u201eGemeinsam etwas bewegen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Thema \u201eGemeinsam etwas bewegen\u201c fand am Samstag, 14. April, in Oldenburg der 3. Fundraising-Tag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg und der Bremischen Evangelischen Kirche statt. Rund 50 Teilnehmende, Interessierte sowie Referentinnen und Referenten, gingen unter dem Motto: \u201eGemeinsam etwas bewegen!\u201c dem Thema \u201eSpendensammeln\u201c \u2013 besonders im kirchlichen Bereich \u2013 auf den Grund. Zentrale Fragestellungen waren: Wie muss die innere Haltung einer Organisation aussehen, um im Fundraising erfolgreich zu sein? Wie muss eine gute Website aufgebaut werden, wenn sie aktiv f\u00fcr das Fundraising eingesetzt werden soll? Und wie erz\u00e4hle ich gute Fundraising-Geschichten, vor allem im Spendenbrief?<\/p>\n<p>Diese und viele andere wichtige Fragen rund um das Thema Fundraising wurden in Vortr\u00e4gen, Workshops und Ganztags-Seminaren bearbeitet und beantwortet. Es bot sich die au\u00dferordentliche Gelegenheit, profilierte Fundraising-Expertinnen und Experten aus der deutschen Fachwelt zu h\u00f6ren und kennenzulernen, die ihr Wissen und ihre praktische Erfahrung weitergaben und f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung standen. Der Thementag richtete sich an alle Haupt- und Ehrenamtlichen in Kirchengemeinden, Einrichtungen und Stiftungen beider Kirchen \u2013 aber auch externe Fundraising-Interessierte und bot viel Gelegenheit, Kontakte zum Netzwerken zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>In ihrer Begr\u00fc\u00dfung betonte Oberkirchenr\u00e4tin Dr. Susanne Teichmanis, dass Fundraising ein Angebot auf Augenh\u00f6he ist, sich an der guten Sache zu beteiligen und so auch die Chance bietet, gemeinsam an der Entwicklung der Kirchengemeinde zu arbeiten.<\/p>\n<p>Der Schriftf\u00fchrer der Bremischen Evangelischen Kirche, Renke Brahms, betonte in seiner Andacht auf dem Fundraising-Tag die Bedeutung der inneren Haltung von Christinnen und Christen im Gemeindealltag. <\/p>\n<p>In seinem Impulsvortrag \u201eInstitutional Readiness \u2013 Basis f\u00fcr erfolgreiches Fundraising\u201c; wies der Fundraising-Experte Christian Budde, Referent f\u00fcr Fundraising und CSR-Beauftragter beim Malteser Hilfsdienst e.V. in der Erzdi\u00f6zese Hamburg, darauf hin, dass weltliche oder kirchliche Organisationen im Fundraising nur selten an ihren Anliegen oder an den Inhalten ihrer Arbeit scheitern w\u00fcrden. Die Stolpersteine und Fallstricke des Fundraising-Alltags l\u00e4gen meist in der inneren Verfassung einer Organisation \u2013 die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung m\u00fcsse es wollen und T\u00fcren \u00f6ffnen und alle Mitarbeitenden m\u00fcssten das unterst\u00fctzen. Denn Fundraising sei Team-Arbeit.<\/p>\n<p>Die Servicestelle Fundraising und Stiftungswesen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde im Rahmen des Fundraising-Tages von Maik Meid, Referent der Servicestelle, vorgestellt. Er betonte, dass die Servicestelle deutschlandweit intensiv im Bereich Aus- und Weiterbildung aktiv sei und hier sehr viele Angebote mache. Im Bereich der EKD trage die Servicestelle auf zentraler Ebene zur Vernetzung bei. Weitere Informationen zur Servicestelle Fundraising und Stiftungswesen der EKD finden Sie unter: www.fundraising-evangelisch.info. <\/p>\n<p>Die insgesamt sechs Workshops boten viele Tipps und Anregungen f\u00fcr die t\u00e4gliche Arbeit. Hochkar\u00e4tige Referentinnen und Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet referierten \u00fcber Themen wie zum Beispiel \u201eStorytelling \u2013 Geschichten f\u00fcr das Kino im Kopf\u201d, \u201eFit for Fun(draising) \u2013 In sieben Schritten zum Erfolg\u201d, \u201eSpendenbriefe \u2013 Erfolgsfaktoren und praktische Umsetzung\u201c oder \u201eF\u00f6rderkreise und F\u00f6rderverein\u201d.<\/p>\n<p>Beate Hoffmann, Gr\u00fcnderin des Bremer Medienb\u00fcros und Kommunikationsberaterin aus Bremen, stellte im Workshop \u201eStorytelling \u2013 Geschichten f\u00fcr das Kino im Kopf\u201d vor, wie wichtig gute und zielorientierte Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit ist. Ihre Empfehlung lautete: Gute Geschichten ber\u00fchren und bewegen. Ber\u00fchrende und spannende Geschichten zu erz\u00e4hlen, geh\u00f6re zu den wichtigen Mitteln der Kommunikation nach innen und au\u00dfen. In jeder Gemeinde, in jeder Organisation schlummerten Storys, die Aufmerksamkeit schaffen und Eindruck hinterlassen. Im Workshop wurden Ideen entwickelt f\u00fcr die Kommunikation \u2013 praxisnah, mit individuellen \u00dcbungen und einem Gruppenfeedback.<\/p>\n<p>Im Workshop \u201eFit for Fun(draising) \u2013 In sieben Schritten zum Erfolg\u201d vermittelte Ingrid Alken, Betriebswirtin, Fundraising Managerin (FA) und Qualit\u00e4tsbeauftragte, konkretes Wissen zu Strategien und Handwerkszeug sowie zu den Voraussetzungen f\u00fcr ein erfolgreiches Fundraising. Anhand konkreter Projekte wie Kirchensanierung, Orgelrestaurierung oder Gemeindehaussanierung wurden die n\u00f6tigen Handlungsschritte erarbeitet, die zum Erfolg f\u00fchren. Es gab Tipps, wie potentielle Unterst\u00fctzer motiviert und angesprochen werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Das Thema \u201eSpendenbriefe \u2013 Erfolgsfaktoren und praktische Umsetzung\u201c pr\u00e4sentierte Vera Dittgen, direct. Gesellschaft f\u00fcr Dialogmarketing mbH aus M\u00fcnster. In ihrem Workshop ging es um Spendenbriefe, die trotz E-Mail, SMS und sozialer Medien weiterhin die K\u00f6nigsdisziplin im Fundraising sind. Der Brief mit pers\u00f6nlicher Ansprache ist in Deutschland immer noch das erfolgreichste Mittel, um Spenden zu gewinnen. \u201eWer seine Projekte finanzieren will, \u201amache\u2019 halt schnell mal \u201aein Mailing\u2019\u201c, so die Expertin, und merke dann meist, dass es f\u00fcr ein erfolgreiches Spendenmailing doch mehr als ein unterst\u00fctzendwertes Projekt brauche. In dem Workshop wurden die zentralen Bausteine und Erfolgsfaktoren des Spendenbriefs auch anhand praktischer \u00dcbungen vermittelt. <\/p>\n<p>Im Workshop \u201eFundraising-Website\u201c gab Maik Meid, Referent der Servicestelle Fundraising, Tipps f\u00fcr eine aktuelle Website. Besonders, wenn das Internet aktiv f\u00fcr das Fundraising eingesetzt werden solle, m\u00fcssten die Websites inhaltlich und technisch auf dem Stand von 2018 sein, so Meid. Der Workshop erkl\u00e4rte, warum eine Website auch in Zeiten von Facebook und Co. zum kleinen 1&#215;1 geh\u00f6rt und worauf geachtet werden muss. Hierzu geh\u00f6rten auch Fragen, wie: Welche Rolle spielen gute Fotos und wie misst man Erfolg? Worauf muss beim Texten geachtet werden? Wie viel Zeit m\u00fcssen Sie investieren und wie kann das alles auch mit nur geringem Budget geschehen?<\/p>\n<p>Um \u201eF\u00f6rderkreise und F\u00f6rderverein\u201d ging es in einem Workshop mit Marcus Dohm, Referent Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Landeskirche Hannover. F\u00f6rderkreise und F\u00f6rdervereine seien eine massive St\u00fctze des Fundraisings. F\u00fcr Gemeinden und andere kirchliche Einrichtungen b\u00f6ten sie viele Chancen, um Projekte jeder Art zu st\u00e4rken, so der Referent. Der Workshop f\u00fchrte auch in die Unterschiede zwischen F\u00f6rderkreisen und -vereinen ein und zeigte Vorteile und Grenzen auf und gab praktische Tipps, wie man mit diesen Instrumenten das eigene Fundraising bereichert.<\/p>\n<p>Das Thema \u201eWo steht mein \u201aF\u00f6rdertopf\u2018 im \u201aF\u00f6rderdschungel\u2018 ? \u2013 Gibt es eine F\u00f6rderm\u00f6glichkeit f\u00fcr mein Projekt?\u201d beleuchtete ein Workshop mit Jens Holdorf, Leiter der Servicestelle F\u00f6rdermittel der BEK und Fundraising-Manager (FA) aus Bremen. Es ging um kommunale Mittel, Landesmittel, Bundesmittel, EU-Mittel, Lotteriemittel, Stiftungsmittel und vieles mehr. F\u00f6rdermittel eigneten sich als Anschubfinanzierung f\u00fcr Projekte (F\u00f6rderdauer i.d.R. bis zu 3 Jahre, max. 5 Jahre) ebenso, wie f\u00fcr Projekte, die auch wirklich zeitlich begrenzt sind, so Holdorf. Solle es nach der F\u00f6rderung weitergehen, m\u00fcsse die Anschlussfinanzierung aber auch gut \u00fcberlegt sein. F\u00fcr eine Projektfortf\u00fchrung\/ Stellenrettung eigneten sich F\u00f6rdermittel nicht.<\/p>\n<p>Mit der Kampagne \u201eEin kostbares Geschenk\u201c haben die bremische und oldenburgische Kirche zusammen mit der reformierten Kirche gedruckte Materialien und eine Website zum Thema \u201eNachlassspenden\u201c entwickelt. Diese sollen einerseits den Mitarbeitenden in den Kirchengemeinden helfen, sich diesem sensiblen Thema anzun\u00e4hern. Andererseits aber auch den interessierten Spenderinnen und Spendern eine Grundlage bieten, sich mit den M\u00f6glichkeiten des Gebens \u00fcber das eigene Leben hinaus auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Organisiert wurde der Fundraising-Tag von Tamara Portero, Fundraising-Beauftragte der oldenburgischen Kirche, und Petra Detken von der Fachstelle Fundraising der Bremischen Evangelischen Kirche sowie von Sabine Schl\u00f6sser (oldenburgische Kirche) und Birgit Schr\u00f6der (bremische Kirche). <\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Informationen zum Thema Fundraising in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg erhalten Sie unter: 0441 7701-194 sowie per E-Mail: fundraising@kirche-oldenburg.de und online unter: www.kirche-oldenburg.de\/themen\/kirche-geld.html <\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Thema \u201eGemeinsam etwas bewegen\u201c fand am Samstag, 14. April, in Oldenburg der 3. 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