{"id":9689,"date":"2018-05-01T23:39:00","date_gmt":"2018-05-01T21:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bedford-strohm-kritisiert-soeders-aussagen-zur-kreuz-pflicht\/"},"modified":"2018-05-01T23:39:00","modified_gmt":"2018-05-01T21:39:00","slug":"bedford-strohm-kritisiert-soeders-aussagen-zur-kreuz-pflicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bedford-strohm-kritisiert-soeders-aussagen-zur-kreuz-pflicht\/","title":{"rendered":"Bedford-Strohm kritisiert S\u00f6ders Aussagen zur Kreuz-Pflicht"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size:10.0pt;line-height:115%\">Oldenburg\/M\u00fcnchen (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat in einem Zeitungsinterview Kritik an den Aussagen des bayrischen Ministerpr\u00e4sidenten Markus S\u00f6der (CSU) zur Kreuz-Pflicht in bayerischen Beh\u00f6rden ge\u00fcbt. \u00abWir als Christen und wir als Kirchen werden nat\u00fcrlich immer wieder darauf hinweisen, dass das Kreuz zuallererst ein religi\u00f6ses Symbol ist\u00bb, sagte Bedford-Strohm der Oldenburger \u00abNordwest-Zeitung\u00bb (Montag). S\u00f6der hatte gesagt, das Kreuz sei kein Zeichen einer Religion, sondern ein Bekenntnis zur Identit\u00e4t und zur kulturellen Pr\u00e4gung.<\/p>\n<p> <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size:10.0pt;line-height:115%\">Bedford-Strohm betonte gegen\u00fcber der Zeitung: \u00abDie Reduzierung auf ein Kultursymbol, die geht nat\u00fcrlich nicht, denn das sogenannte christliche Abendland ist ein Raum, in dem viel Unrecht passiert ist.\u00bb Es sei gut, \u00abwenn ein Land sich selbst verpflichtet, indem es dieses Symbol auch \u00f6ffentlich zeigt\u00bb. Damit sei die Verpflichtung verbunden, \u00abdie Inhalte auch wirklich als kritische Anfragen ans eigene Handeln gelten zu lassen\u00bb.<\/p>\n<p> <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size:10.0pt;line-height:115%\">Wer aber das Christentum vereinnahme, um nur die eigenen Ziele zu legitimieren, der habe das Kreuz nicht verstanden. Bedford-Strohm schr\u00e4nkte jedoch ein: \u00abDiesen Vorwurf will ich jetzt niemandem konkret machen, sondern ich will ihn als Hintergrund nehmen f\u00fcr die Aufgabe, sich selbst immer wieder kritisch zu hinterfragen im Lichte<br \/> des Kreuzes.\u00bb<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size:10.0pt;line-height:115%\">&nbsp;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size:10.0pt;line-height:115%\">Das bayerische Kabinett unter Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hatte in der vergangenen Woche die allgemeine Gesch\u00e4ftsordnung f\u00fcr die Beh\u00f6rden des Freistaats ge\u00e4ndert. Im Eingangsbereich aller staatlichen Dienstgeb\u00e4ude muss ab 1. Juni als Ausdruck der \u00abgeschichtlichen und kulturellen Pr\u00e4gung Bayerns\u00bb deutlich wahrnehmbar ein Kreuz angebracht werden. Es sei als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung gedacht. Die Entscheidung hatte viel Kritik nach sich gezogen. Unter anderem hatte es gehei\u00dfen, S\u00f6der missbrauche das Kreuz zu Wahlkampfzwecken. Am 14. Oktober w\u00e4hlen die Bayern einen neuen Landtag.<\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg\/M\u00fcnchen (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hat in einem Zeitungsinterview Kritik an den Aussagen des bayrischen Ministerpr\u00e4sidenten Markus S\u00f6der (CSU) zur Kreuz-Pflicht in bayerischen Beh\u00f6rden ge\u00fcbt. \u00abWir als Christen und wir als Kirchen werden nat\u00fcrlich immer wieder darauf hinweisen, dass das Kreuz zuallererst ein religi\u00f6ses Symbol ist\u00bb, sagte Bedford-Strohm der Oldenburger \u00abNordwest-Zeitung\u00bb (Montag). S\u00f6der hatte gesagt, das Kreuz sei kein Zeichen einer Religion, sondern ein Bekenntnis zur Identit\u00e4t und zur kulturellen Pr\u00e4gung. 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