{"id":9743,"date":"2018-05-09T12:23:00","date_gmt":"2018-05-09T10:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kinderhilfswerk-plaene-fuer-familiennachzug-verstossen-gegen-kindeswohl\/"},"modified":"2018-05-09T12:23:00","modified_gmt":"2018-05-09T10:23:00","slug":"kinderhilfswerk-plaene-fuer-familiennachzug-verstossen-gegen-kindeswohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kinderhilfswerk-plaene-fuer-familiennachzug-verstossen-gegen-kindeswohl\/","title":{"rendered":"Kinderhilfswerk: Pl\u00e4ne f\u00fcr Familiennachzug versto\u00dfen gegen Kindeswohl"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck\/Berlin (epd). Das Kinderhilfswerk terre des hommes lehnt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuregelung des Familiennachzugs von Fl\u00fcchtlingen mit subsidi\u00e4rem Schutzstatus ab. Der Gesetzentwurf versto\u00dfe gegen das Kindeswohl, weil Minderj\u00e4hrige zwar den Nachzug f\u00fcr ihre Eltern, nicht jedoch f\u00fcr ihre Geschwister beantragen d\u00fcrften, erkl\u00e4rte Vorstandssprecher Albert Recknagel.<\/p>\n<p>\u00abEltern m\u00fcssten sich demnach entscheiden, bei welchem Kind sie leben und welches Kind sie alleine lassen. Die Trennung von Familien wird auf diesem Wege zementiert.\u00bb<\/p>\n<p>Zudem sei bisher unklar, welche Antr\u00e4ge bewilligt w\u00fcrden, wenn mehr Antr\u00e4ge als Kontingentpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Terre des hommes empfiehlt daher, die vorgesehene Kontingentierung zeitlich flexibel zu gestalten und keine monatlichen Obergrenzen festzulegen, um unn\u00f6tige Wartezeiten zu vermeiden. Auch Menschen mit eingeschr\u00e4nktem Schutzstatus h\u00e4tten aber das Recht, mit ihren Familien zusammenleben zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus h\u00e4lt das Hilfswerk die Aussetzung des Familiennachzugs f\u00fcr subsidi\u00e4r Schutzberechtigte aus kinderrechtlicher Sicht grunds\u00e4tzlich f\u00fcr falsch. Es fordert eine R\u00fcckkehr zur Regelung, die bis zum 16. M\u00e4rz 2016 g\u00fcltig war und keine Einschr\u00e4nkungen vorsah. Das nun vorgesehene Kontingent von 1.000 Personen pro Monat k\u00f6nne die vielf\u00e4ltigen Problemlagen der Betroffenen nicht l\u00f6sen. \u00abFamilienleben ist nicht kontingentierbar.\u00bb<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hatte damals den Familiennachzug f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge mit subsidi\u00e4rem Schutz zun\u00e4chst f\u00fcr zwei Jahre ausgesetzt. Diese Regelung wurde im Februar dieses Jahres bis zum 31. Juli verl\u00e4ngert. Der neue Gesetzentwurf sieht nun vor, dass ab August bis zu 1.000 Personen pro Monat zu ihrem in Deutschland lebenden Familienmitglied nachziehen k\u00f6nnen. Er sollte am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: bold\">Internet:<\/span> www.tdh.de <\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck\/Berlin (epd). Das Kinderhilfswerk terre des hommes lehnt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuregelung des Familiennachzugs von Fl\u00fcchtlingen mit subsidi\u00e4rem Schutzstatus ab. Der Gesetzentwurf versto\u00dfe gegen das Kindeswohl, weil Minderj\u00e4hrige zwar den Nachzug f\u00fcr ihre Eltern, nicht jedoch f\u00fcr ihre Geschwister beantragen d\u00fcrften, erkl\u00e4rte Vorstandssprecher Albert Recknagel. \u00abEltern m\u00fcssten sich demnach entscheiden, bei welchem Kind sie leben und welches Kind sie alleine lassen. 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