Oldenburg (epd). Mit einer großen Ausstellung unter dem Titel «Zwischen Utopie und Anpassung» beteiligt sich das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte an den bundesweiten Feierlichkeiten zum 100. Bauhaus-Jubiläum. «Erstmals werden in einer Ausstellung die Lebenswege der Bauhäusler aus Oldenburg und Ostfriesland vorgestellt, die wir in einem Forschungsprojekt am Landesmuseum in den vergangenen zwei Jahren untersucht haben», sagte Kuratorin Gloria Köpnick am Donnerstag. Die Ausstellung ist von Sonnabend an bis zum 4. August geöffnet.

Im Oldenburger Augusteum sind rund 250 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie Fotografien und Designobjekte zu sehen. Die Exponate kommen aus den Beständen des Landesmuseums sowie aus privaten und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland. Die Schau sei zentraler Beitrag des Landes Niedersachsens zum Jubiläum, sagte Museumsdirektor Rainer Stamm.

Beleuchtet werden insbesondere Lebensläufe und Werke von vier Bauhaus-Architekten, die aus der Region Oldenburg und Ostfriesland kommen. Dabei geht es um Hans Martin Fricke (1906-1994), Hermann Gautel (1905-1945), Karl Schwoon (1908-1976) und Hin Bredendieck (1904-1995).

«Wir fragen vor allem danach, wie es nach dem Bauhaus für sie weiterging – daher der Titel ‚Zwischen Utopie und Anpassung’», erläuterte Köpnick. Ihre Arbeiten werden im Dialog mit Werken berühmter Bauhaus-Meister wie Lyonel Feininger, Paul Klee und Wassily Kandinsky gezeigt.

Source: Kirche-Oldenburg