Passionspunkte

Passionspunkte 2024

Außergewöhnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, PastorInnen, eine 35-minütige Feier und eine große Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der Passionspunkte, die nun zum 24. Mal in der Woche vor Ostern an „wunden Punkten” Wilhelmshavens gefeiert werden.

 

 

Abendandachten an wunden Punkten in Wilhelmshaven

Passionspunkte der vergangenen Jahre

Passionspunkte 2023

Passionspunkte der vergangenen Jahre

Passionspunkte 2021

PASSIONSPUNKTE 2021 // VON SEENOTRETTERN, ZUFÄLLIGKEITEN UND ALTEN GESCHICHTEN

 Zum ersten Mal finden alle Punkte in der Kirche statt. Zum 21. Mal ein Weg durch die Geschichte und Gegenwart der Südstadt von Wilhelmshaven.

 

Vom 28. März. bis 3. April 2021 finden wieder die Passionspunkte statt – zum ersten Mal, auf Grund der Pandemie, in der Kirche. Siebenmal lautet es: Blickrichtung auf…

Jeweils um 18:00 Uhr lädt die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in die Kirche ein und feiert dort die sogenannte Passionspunkte, die auf  wunde Punkte in der Süd- und Innenstadt blicken. Alle Hygienevorschriften sind in der Kirche besser einzuhalten. Plätze können vorab reserviert werden. (Tickets unter tickets.christusnews.de)

35 Minuten lang werden Fachleute, MusikerInnen, LektorInnen und TheologInnen den jeweiligen Ort im Kontext der Passionsgeschichte Jesu beleuchten. Ein ausgezeichnetes Projekt, so stellte im Jahr 2017 die „Stiftung Gottesdienst“ aus Kassel fest und zeichnete das Format mit dem alljährlichen Preis aus. Dabei bewerteten sie die Passionspunkte als sehr besonders, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht hätten, die Stadt gottesdienstlich zu kartographieren. Ein besonderes Kompliment, dem die Passionspunkte auch im zweiten Jahr der Pandemie gerecht werden wollen. Für dieses Jahr sind eindrückliche Orte gefunden worden, die sowohl die Stadtgeschichte als auch die Geschichte Jesu in neuem und anderem Licht erscheinen lassen. Dabei greifen die Organisatoren Frank Morgenstern und Bernhard Busemann auf die im letzten Jahr geplanten Passionspunkte zurück.

    • Los geht es am Sonntag, 28. März an einem Segensort. Die Seenotretter in Wilhelmshaven sind seit 150 Jahren eine lebensrettende Institution. Erwin Claussen ist der Vormann der Station in Wilhelmshaven wird als Fachmann von dieser segensreichen Arbeit (u.a. auch vom Seenotrettungsboot PETER HABIG) berichten. „Rausfahren“ so heißt der erste Passionspunkt 2021.
    • Die Ecke Peterstraße/ Parkstraße ist den meisten WilhelmshavenerInnen ein Begriff. Nur haben die Wenigsten im Blick, dass hier an eine weltpolitische Situation gedacht wird. „An der Kreuzung“, so lautet der Passionspunkt am Montag, 29.März.
    • Am Dienstag, 30. März, wird Bischof Thomas Adomeit das Thema vom Sonntag fortführen, er wird von der Entscheidung der Oldenburger Kirche berichten, sich am Rettungsboot im Mittelmeer zu beteiligen. „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“ , so lautet die Überschrift für diesen Passionspunkt.
    • Archäologie des Unsichtbaren“, so lautet der provokante Titel der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle. Leiterin Petra Stegmann wird das Ausstellungsthema mit der Passionsgeschichte am Mittwoch, 31. März verbinden.
    • Der Passionspunkt am Donnerstag, 1. April in der Kirche wird dieses Jahr die Dokumentation Kulenkampffs Schuhe aufgreifen. Sie erzählt davon, wie in den Jahren zwischen 1960 und 1970 viele TV Shows noch vom Krieg beeinflusst waren.
    • Neuland heißt es am Freitag, 2. April mitten auf der Straße am Handelshafen. Wie hat sich die südliche Südstadt in den letzten 15 Jahren weiterentwickelt? Was hat sich alles baulich getan?
    • Am Samstag, 3. April enden die Passionspunkte in diesem Jahr. „Der Untergang“ so lautet das Thema. Der Leiter des Deutschen Marinemuseums, Dr. Stephan Huck, berichtet von dem Versenken des U-Boots U96. Dieses wurde am 30. April 1945 in der Nähe des heutigen Grodendamms versenkt. U96 wurde bekannt durch Lothar Buchheims Roman Das Boot.

 

Wegen der Pandemie sind dieses Jahr auch Platzreservierungen in der Kirche notwendig: Tickets unter tickets.christusnews.de

Auch in diesem Jahr hat jeder Passionspunkt seine Historie. Viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden. Eine feste musikalische und inhaltliche Ordnung führt Fans oder Neuinteressierte durch die Andacht.

 

Passionspunkte der vergangenen Jahre

Passionspunkte 2020

Außergewöhnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, Pastorinnen, eine 35-minütige Feier und eine große Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der sogenannten Passionspunkte, die nun zum neunzehnten Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern an wunden Punkten Wilhelmshavens gefeiert werden.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie finden alle Passionspunkte 2020 ausschließlich digital statt und können unter www.havenkirche.de nachgesehen werden.

 

Passionspunkte 2018

Von neuen Chancen und alten Wunden.

Zum 18. Mal ein Weg durch Geschichte und Gegenwart

der Stadt Wilhelmshaven

 

Vom 25. bis 31. März finden wieder die Passionspunkte statt. Jeweils um 18 Uhr verlässt die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche die Kirche und feiert sogenannte Passionspunkte an wunden Punkten in der Süd- und Innenstadt.
35 Minuten lang werden Fachleute, MusikerInnen, LektorInnen und TheologInnen den Ort im Kontext der Passionsgeschichte Jesu beleuchten. Ein ausgezeichnetes Projekt, so stellte letztes Jahr die „Stiftung Gottesdienst“ aus Kassel statt und zeichnete das Format mit dem alljährlichen Preis aus. Dabei bewerteten sie die Passionspunkte als sehr besonders, weil sie es sich zur Aufgabe gemacht hätten, die Stadt gottesdienstlich zu kartographieren. Ein besonderes Kompliment, dem die Passionspunkte auch dieses Jahr wieder gerecht werden wollen. Für dieses Jahr sind wieder eindrückliche Orte gefunden worden, die sowohl die Stadtgeschichte als auch die Geschichte Jesu in neuem und anderem Licht erscheinen lassen. Folgende Orte sind für die Karwoche geplant: Der alte Bunker an der Jadeallee, die JVA am Ölhafendamm, ein Wohnheim in der Südstadt, die Dachterrasse des Wattenmeer Besucherzentrums, Kirche, Kunsthalle und die Wiesbadenbrücke. Im letzten Jahr zählten die Organisatoren um die beiden Pastoren Busemann und Morgenstern wieder einmal mehr Besuchende. 1364 Besuchende verteilten sich auf die sieben Orte der Passionspunkte. Auch in diesem Jahr hat jeder Passionspunkt seinen ganz besonderen Charme. Viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden.
Eröffnet werden die Passionspunkte am alten Bunker an der Jadeallee. Hier entsteht das „Trilaterale Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrum“. Hinter diesem großen Namen versteckt sich eine architektonische Bereicherung und eine neue Chance für Wilhelmshaven. Aber auch altbekannte Orte werden Anlaufpunkte für die Andachtsreihe sein. Passionspunkte an denen die Einwohner immer wieder vorbeifahren und die nun mit Geschichte verbunden werden und wo von alten Wunden erzählt wird.
Eine feste musikalische und inhaltliche Ordnung für die Passionspunkte führt Fans oder Neuinteressierte durch die kurze Andacht.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auf diesen Weg durch die Geschichte der Stadt und die Geschichte Jesu einzulassen.

 

Die Orte und Themen der einzelnen Orte sind im Folgenden genauer genannt:

 

Sonntag, 25. März, Aus Drei mach Eins

 

Montag, 26. März, Vaterland

 

Dienstag, 27. März, Mittendrin

 

Mittwoch, 28. März, Siehst Du mich?

 

Donnerstag, 29. März, Und wen Gott will strafen, ….

 

Freitag, 30. März, Wendepunkt

 

Samstag, 31. März, Abgedankt!

 

Flyer zu den Passionspunkten 2018 herunterladen.

Passionspunkte 2017

Vom 9. bis 15. April finden wieder die Passionspunkte statt. Jeweils um 18 Uhr verlässt die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche die Kirche und feiert sogenannte Passionspunkte an wunden Punkten in der Süd- und Innenstadt.

35 Minuten lang werden Fachleute, MusikerInnen, LektorInnen und TheologInnen den Ort im Kontext der Passionsgeschichte Jesu beleuchten. Für dieses Jahr sind wieder eindrückliche Orte gefunden worden, die sowohl die Stadtgeschichte als auch die Geschichte Jesu in neuem und anderem Licht erscheinen lassen. Folgende Orte sind für die Karwoche geplant: Theos am Bontekai, Parkstraße 16, Marinemuseum, Kaiser Wilhelm Brücke, Kirche, Kunsthalle und die alten Minenlagerhäuser. Im letzten Jahr zählten die Organisatoren um die beiden Pastoren Busemann und Morgenstern noch einmal mehr Besuchende. 1298 Besuchende verteilten sich auf die sieben Orte der Passionspunkte. Auch in diesem Jahr hat jeder Passionspunkt seinen ganz besonderen Charme. Viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden.
Zum ersten Mal werden in diesem Jahr kurzfristig Straßen gesperrt, weil Passionspunkte dort viele Menschen zusammenführen werden (KW Brücke und Passionspunkte). Überhaupt hat in diesem Jahr die Zusammenarbeit auch mit städtischen Vertretern eine neue Dimension bekommen. So treten Ulrich Räcker-Wellnitz und Oliver Leinert als Fachleute auf und an drei Stellen wäre ohne die Unterstützung der Stadt der Passionspunkt nicht möglich. Ebenfalls zum ersten Mal werden Schauspieler einen Passionspunkt theatral bereichern.
Eine feste musikalische und inhaltliche Ordnung für die Passionspunkte führt Fans oder Neuinteressierte durch die kurze Andacht.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich auf diesen Weg durch die Geschichte der Stadt und die Geschichte Jesu einzulassen.

Die Orte und Themen der einzelnen Orte sind im Folgenden genauer genannt:

Sonntag, 9. April: “Sag was – Schweig nicht!”

Im neu eröffnetet Theos beginnen die Passionspunkte. Im Theater der Jungen Landesbühne (Am Bontekai 67) heißt der erste Passionspunkt in diesem Jahr Sag was – Schweig nicht!. Dieser Passionspunkt ist wie eine Überschrift über das Konzept dieser Reihe. Theatral werden die Mitglieder des Ensembles Zenzi Huber und Vasilios Zavrakis Szenen aus dem Jugendstück Nashorn spielen. Ulrich Räcker–Wellnitz, Stadtarchivar wird die Geschichte des Hauses zusammenfassen. Pastor Bernhard Busemann wird den Ort theologisch und seelsorgerlich einordnen. Musikalisch wird das Ensemble QuintAnima die Woche eröffnen.

Montag, 10. April: “Diese Geschichte muss erzählt werden.”

Viele Menschen sind schon an ihren Skulpturen vorbeigegangen, aber die meisten haben nicht gewusst, welche Geschichte hinten diesen steckt. In der Parkstraße 16 zieren zwei kleine Figuren den Eingang des Hauses. Josefa Egberts hat diese Figuren hergestellt. Eine Künstlerin aus Wilhelmshaven, die im Faschismus umgebracht wurde und derer zu Ehren im letzten Jahr eine Ausstellung im Schlossmuseum stattfand. Dr. Antje Sander (Schlossmuseum) wird von dieser Frau berichten. Pastor Frank Morgenstern wird die Lebensgeschichte mit der Passionsgeschichte verknüpfen. Extra für diesen und den Passionspunkt am Mittwoch haben sich die drei Musiker Simon Kasper, Jördis Wölk und Emanuel Jessel zusammengefunden. Diese Geschichte muss erzählt werden, denken alle Beteiligten und werden die Geschichte vor dem Haus und auf der Straße ins Bewusstsein holen.

Dienstag, 11. April: “Kalter Krieger”

Auch in diesem Jahr sind die Passionspunkte zu Gast im Marinemuseum.

Dr. Stephan Huck wird das neue Großobjekt des DMM in den Kontext der derzeitigen Weltlage stellen. Das Schnellboot Gepard wirkt wie aus der Zeit gefallen und bekommt doch auf einmal weltpolitisch eine neue Dimension. Kalter Krieger so lautet dieser Passionspunkt. Bernhard Busemann wird den Ort und die Geschichte in die Passionszeit einordnen. Musikalisch wird das Saxophonquartett 4sax den Ort interpretieren.

Mittwoch, 12. April: “Auf dem Scheitelpunkt”

Auf dem Scheitelpunkttrifft sich die Gemeinde der Passionspunkte am Mittwoch. Auf dem Scheitelpunkt der sogenannten Karwoche aber auch auf dem Scheitelpunkt der Stadt zwischen Wohnen und Industrie, zwischen Kultur und Stadt. Stadtbaurat Oliver Leinert blickt auf die bauliche Entwicklung der Stadt und des großen Hafens, Frank Morgenstern greift in diesem besonderen Passionspunkt mit weitem Blick die Passionsgeschichte auf. Für musikalische Akzente sorgt das Trio Simon Kasper, Jördis Wölk und Emanuel Jessel.

Donnerstag, 13. April: “Muttersprache”

Nach 16 historischen Passionspunkten in der Kirche greift Vikarin Natascha Faull mit dem Thema Muttersprache am Gründonnerstag ein aktuelles Thema auf. In allen sonntäglichen Gottesdiensten werden Teile des Gottesdienstes in Farsi übersetzt. Hintergrund ist die starke Beteiligung iranischer und afghanischer Geflüchteter in der Gemeinde. Was macht eine weitere neue Sprache mit einem Gottesdienst, wie nehmen Neuankömmlinge die Sprache auf und wahr. Miguel Pascal Schaar ist der Fachmann für das Thema. Er arbeitet für das Projekt Flüchtlingsarbeit – Koordination und Begleitung der Gemeinden im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven für Flüchtlingsarbeit. Die Oldenburger Gruppe Vox Avis wird singend den Punkt verstärken.

Freitag, 14. April:  “Zwischen Nacht und Tag”

Ein kongenialer Titel Zwischen Nacht und Tag und ein neuer Kunsthallenleiter bestimmen im Vorfeld den klassischen Passionspunkt in der Kunsthalle. Dr. Jürgen Fitschen wird die Fotoausstellung interpretieren und die TheologInnen Ann-Christin Liebert und Frank Morgenstern schlagen die Verbindung zum größten, aber auch schwersten Tag der Christen, dem Karfreitag. Das Gerrit Junge Ensemble wird die Kunsthalle musikalisch füllen.

Samstag, 15. April: “Anfang oder Ende?”

Die Passionspunkte 2017 enden in den ehemaligen Minenlagerhäusern. Vor einiger Zeit hat die Stadt die Gebäude erworben und ist nun offen und bereit für neue Wege. Wie wird es weitergeht? Eine der letzten Bestimmungen des Hauses war die Nutzung als Kleiderkammer, auch dies eine schöne Verbindung für mögliche Interpretationen. Ralph Ehlers (Baukultur WHV) wird die Geschichte des Hauses in den Blick nehmen und Bernhard Busemann wird zwischen Ende und Anfang, an der Schaltstelle zwischen Passion und Ostern die Passionspunkte beschließen. Musikalisch wird der Vibraphonist Hauke Renken den Ort interpretieren.

Passionspunkte 2016

Außergewöhnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fach- leute, ein engagiertes Team, zwei Pastoren, eine 35-minütige Feier und eine große Teilnehmerzahl: Das sind die Bestandteile der so- genannten Passionspunkte, die nun zum sechzehnten Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern an wunden Punkten Wilhelmshavens gefeiert werden.

 

Seit dem Jahr 2001 sind die Passionspunkte rund um den Kirchturm der Christus- und Garnisonkirche unterwegs und bewegen Menschen und Geschichte. Bei aller Beweglichkeit der Orte und Kreativität der Gestaltung ist doch über die Jahre bei den Passionspunkten vieles unverändert geblieben und hat sich fest etabliert: Die Passionspunkte finden im gleichen Zeitraum (von Sonntag Palmarum /20.03.2016 bis Karsamstag / 26.03.2016) statt und beginnen jeweils um 18 Uhr.  Das Holzkreuz hat uns zu allen Passionspunkten begleitet. Gründonnerstag sind wir in der Christus- und Garnisonkirche und beschäftigen uns dieses Jahr mit den Spuren aus einem Kolonialkrieg (OFFENSICHTLICH).

Am Karfreitag sind wir in der Kunsthalle in der aktuellen Ausstellung.

Insofern gibt es viel Kontinuität. Aber die Passionspunkte öffnen und weiten immer wieder neu den Blick und nehmen neue Themen in den Fokus. Dieses Jahr beginnen wir mit dem Thema 8 FLÜCHTLINGE.

Auch dieses Jahr wird ein großes Team sich aktiv in die Gestaltung und Durchführung einbringen. So machen wir uns mit vielen Menschen gemeinsam auf den Weg durch die Karwoche hin zum Osterfest.

Passionspunkte 2015

Dieses Jahr feiern die Passionspunkte ein beeindruckendes Jubiläum: Der 100. Passionspunkt findet am Montag 30.03.2015 um 18 Uhr statt. Die Landesbühne hat uns eingeladen, auf der großen Bühne zu feiern – das ist KULTURWERT!

 

Seit dem Jahr 2001 sind die Passionspunkte rund um den Kirchturm der Christus- und Garnisonkirche unterwegs und bewegen Menschen und Geschichte. Bei aller Beweglichkeit der Orte und Kreativität der Gestaltung ist doch über die Jahre bei den Passionspunkten vieles unverändert geblieben und hat sich fest etabliert: Die Passionspunkte finden im gleichen Zeitraum (von Sonntag Palmarum /29.03.2015 bis Karsamstag / 04.04.2015) statt und beginnen um 18 Uhr.  Das Holzkreuz hat uns zu allen Passionspunkten begleitet. Gründonnerstag sind wir in der Christus- und Garnisonkirche und beschäftigen uns dieses Jahr mit den Spuren aus einem Kolonialkrieg (OFFENSICHTLICH).

 

Am Karfreitag sind wir in der Kunsthalle in der aktuellen Ausstellung zur Griffelkunst (JEDERMANN).

 

Insofern gibt es viel Kontinuität. Aber die Passionspunkte öffnen und weiten immer wieder neu den Blick und nehmen neue Themen in den Fokus. Dieses Jahr beginnen wir ganz elementar mit dem Thema Wasser im Wasserturm (UNTERDRUCK).

 

Wir folgen den Soldatinnen und Soldaten, die aus Auslandseinsätzen zurück in die Heimat gekommen sind und sind eingeladen ins Marinemuseum (HEIMKEHR). Die Polizei nimmt uns mit auf die Schießbahn und die Fragen rund um den Dienst an der Waffe (SCHUSSSICHER).

 

Und auf dem Ehrenfriedhof wird es „TOTENSTILL“.

 

Auch dieses Jahr wird ein großes Team sich aktiv in die Gestaltung und Durchführung einbringen. So machen wir uns mit vielen Menschen gemeinsam auf den Weg durch die Karwoche hin zum Osterfest.

Passionspunkte in der Südstadt

Von einem aktuellen Segenshaus über die Christus-und Garnisonkirche bis zu den letzten Zeugnissen des 1. Weltkriegs. Die Organisatoren der Passionspunkte haben in diesem Jahr wieder außergewöhnliche Orte gefunden. Sieben Punkte, sieben Mal besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, zwei Pastoren, eine 35 minütige Feier und eine große Teilnehmerzahl: das sind die Bestandteile der Passionspunkte. Sie werden zum vierzehnten Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern in Wilhelmshaven gefeiert. Vom 13. – 19. April (jeweils von 18.00 bis 18.35 Uhr) treffen sich Interessierte an wunden Punkten im Bereich der Kirchengemeinde. Alle Orte haben etwas mit Leiderfahrungen zu tun. Die Passionspunkte erzählen etwas zur Geschichte von Wilhelmshaven und stellen gleichzeitig eine theologische Verknüpfung mit der Geschichte Jesu her. Ein Lektor/ Eine Lektorin der Kirche liest an jedem Tag den entsprechenden Teil der Leidensgeschichte von Jesus und die Pastoren Bernhard Busemann und Frank Morgenstern liefern einen geistlichen Kurzimpuls. Ein Fachmann/frau stellt den Ort in seiner Bedeutung dar und besondere (jeweils andere) Musikrahmt den Passionspunkt. In diesem Jahr werden sich mehrere Punkte um die Geschichte des ersten Weltkriegs drehen. Wie immer sind als Ort die Kirche selbst (Gründonnerstag) und die Kunsthalle mit der aktuellen Ausstellung(Karfreitag) dabei.

Der erste Passionspunkt (13.4.) findet bei den Nachbarn der Kirche statt. Seit sechs Jahren gibt es die Grundschule Rheinstraße wieder. Aus einem ehemals brachliegenden Gebäude ist ein lebendiger Pol im der Südstadt geworden. …..und sie konnten sich alle verstehen … so heißt der Passionspunkt in der Rheinstraße 73. Der Chor CantaFabula wird singen und Jugendamtsleiter Carsten Feist ist der Fachmann für diesen Ort.

Am Montag den 14. April, trifft sich die Passionspunkte Gemeinde am Werfttor 1 (Marktstraße 1). Hier wird der Fachmann Pastor Frank Moritz von der Geschichte des Gottlieb Magnus berichten, eine dunkle Geschichte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Pascal Simon Grote und Robert Oschmann sind für die Musik zuständig. Das Thema lautet: Gottlieb Magnus, eine schreckliche Geschichte.

Drei nacheinander folgende Punkte beschäftigen sich dann mit dem Erinnern an den Ausbruch des ersten Weltkriegs. Der Passionspunkt am 15.4. lautet: Lasst uns Grenzen ziehen! Er findet auf der Grenzstraße (Ecke Marktstraße) statt. An diesem Ort wird das Thema der Grenze thematisiert. Welche Folgen haben manche Grenzziehungen im ersten Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Das Duo Hellmann und Denker interpretiert den Ort musikalisch und der Leiter des Marinemuseums Dr. Stephan Huck ist unser Fachmann vor Ort.

Im Neuen Gymnasium Wilhelmshaven (Mühlenweg 63) berichtet der Passionspunkt am 16.4. von den Kriegsvorbereitungen und der Kriegsbegeisterung der deutschen Marine am Beginn des ersten Weltkriegs. Mit dem zeitgenössischen Zitat „Hier ist es langweilig“ ist dieser Passionspunkt überschrieben. Dr. Jens Graul ist der Fachmann und die junge Band Tumble Weed sorgt für gute Musik.

Der Passionspunkt am Gründonnerstag erinnert auf der Südempore in der Christus- und Garnisonkirche an die Julikrise vor dem ersten Weltkrieg. Gedenkpunkt ist das Steuerrad der Hohenzollern, das im Museum LICHT UND SCHATTEN aufgebaut ist. Ein zweites Mal wird Dr. Stephan Huck in das Thema einführen und der Bläserkreis Wilhelmshaven wird die Kirche musikalisch erfüllen.

ANDACHTEN Ab Sonntag „Passionspunkte“

WILHELMSHAVEN/GB – Wunde Punkte im Süden der Stadt nimmt die Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche auch in der 13. Auflage der „Passionspunkte“ in den Blick. Die besondere Form der Passionsandacht wird in der Woche vor Ostern wieder an sieben Abenden an unterschiedlichen Orten gehalten – an Orten, die für die Verknüpfung von Leben und Passion stehen.

Im 13. Jahr erscheint das Faltblatt mit den Informationen in neuer Form. Das Konzept aber bleibt in bewährter Form: An besonderen Orten sprechen Fachleute zum Thema, Pastoren stellen die theologische Verknüpfung mit der Geschichte Jesu her, dazu gibt es eine besondere Musik. Ein Engagiertes Team trägt die Organisation. Dazu versammelt sich eine erstaunliche große Teilnehmerschar, nicht nur aus der Gemeinde. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.
Auftakt ist am Sonntag, 24. März in einem neuen Wohnheim der GPS an der Weserstraße 13a. Die GPS- Mitarbeiter Claas Ohnesorge und Marlies Grotelüschen berichten von ihrer Arbeit mit jungen Menschen, die sie beim Übergang ins Erwachsenenleben begleiten. Als Musiker ist Pascal Simon Grote mit von der Partie.

„Letzte Zeugen“ ist das Thema am Montagabend vor dem Tor des Alten Kruppgeländes am Ende der Emsstraße. Über die Erinnerung der letzten noch lebenden Häftlinge im benachbarten KZ berichtet der Historiker Dr. Hajo Neumann. Musikalisch interpretiert die Band „Julisturm“ das Thema.

Auf der Wiesbadenbrücke wird am Dienstag Dr. Jens Graul die wechselnde Bedeutung der einstigen „Kohlenzunge“, unter anderem für den Überfall auf Norwegen im Zweiten Weltkrieg, beleuchten. Musik macht Gitarrist Tom Chudzik.

Hätten Brüder aufeinander geschossen und die deutschen Marinen gegeneinander gekämpft? Dieser Frage geht Dr. Stephan Huck am Mittwoch im Marinemuseum nach.

Bei der Sanierung der Kirche wurden historische Aspekte entdeckt, die am Gründonnerstag im Mittelpunkt stehen. Zentrale Figur wird Superintendent Sjuts sein. Drei Bläser von Brass Sax gestalten die Andacht musikalisch, die traditionell an diesem Tag mit dem Abendmahl verbunden ist.

Am Karfreitag macht die Andacht wieder in der Kunsthalle Station. „Zwischentöne“ ist das Motto – anknüpfend an die aktuelle Klangkunstausstellung, in die Dr. Viola Weigel einführt. Dazu kommt die Klangwelt des Tonal Nord Trio.

Was müssen Menschen im Einsatz für andere erleben und erleiden? Darum geht es im Impuls von Militärpfarrer und Notfallseelsorger Christoph Sommer beim Abschluss, der am Sonnabend bei der Feuerwehr in der Mozartstraße stattfindet. Musikalische Begleitung bietet das International Vagabond Orchestra.

Mehr lesen Sie auch in der “Wilhelmshavener Zeitung” vom 22. März 2013, Seite 6

2012 Passions-Punkte 2012

Außergewöhnliche Orte, besondere Musik, kompetente Fachleute, ein engagiertes Team, zwei Pastoren und eine Pastorin, eine 30minütige Feier und eine große Teilnehmerzahl: das sind die Bestandteile der sogenannten Passionspunkte, die nun zum zwölften Mal von der Gemeinde der Christus- und Garnisonkirche in der Woche vor Ostern an wunden Punkten Wilhelmshavens gefeiert werden. Vom 1. April bis 7. April (jeweils von 18.00 bis 18.30 Uhr) treffen sich Interessierte an wunden Punkten im Gemeindebereich. Die ausgewählten Brennpunkte in der Südstadt haben allesamt etwas mit Leiderfahrungen zu tun. Zum zwölften Mal haben die Organisatoren interessante Orte gefunden worden, die etwas zur Geschichte von Wilhelmshaven erzählen und gleichzeitig eine theologische Verknüpfung mit der Geschichte Jesu verbunden werden. Das besondere in diesem Jahr: drei Mal geht es ans Wasser und ein viertes Mal im übertragenen Sinne sogar aufs Wasser.
Am Sonntag beginnt es in der neuen Tagesstätte der GPS. Diese ist seit neuestem im Havenhaus in der Virchowstraße 1-3 beheimatet. Christian Wolf ist der Leiter vom Verbund Sozialer Psychiatrie und wird über diese Einrichtung berichten. Antje Morgenstern, Pastorin und seit Jahre Mitarbeiterin der GPS, wird diesen Punkt theologisch einordnen. Kurs halten nennen beiden diesen Passionspunkt. Hauke Renken wird diesen Ort mit einem Vibraphon musikalisch interpretieren.

Passions-Punkte 2007
Abendandachten an “wunden” Punkten
der Südstadt rund um die Christuskirche

Sonntag, 1. April bis Samstag, 7. April 2007
Textheft als PDF

Passions-Punkte 2006
Abendandachten an “wunden” Punkten
der Südstadt rund um die Christuskirche

Sonntag, 9. April bis Samstag, 15. April 2006
Textheft als PDF

Passions-Punkte 2005
Abendandachten an “wunden” Punkten
der Südstadt rund um die Christuskirche

Sonntag, 20. März bis Samstag, 26. März 2005
Textheft als PDF

Passions-Punkte 2004
Abendandachten an “wunden” Punkten
der Südstadt rund um die Christuskirche

Sonntag, 4. April bis Samstag, 10. April 2004
Textheft als PDF

 

Passions-Punkte 2003
Abendandachten an “wunden” Punkten
der Südstadt rund um die Christuskirche

Sonntag, 13. April bis Samstag, 19. April 2003
Textheft als PDF