Hannover/Nordenham (epd). Das niedersächsische Sozialministerium und der Kinderschutzbund haben am Sonnabend drei Projekte für Kinderrechte mit dem «KinderHabenRechtPreis 2023» ausgezeichnet. Der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Preis würdigt jährlich pädagogische Einrichtungen, Organisationen und Vereine sowie Kindertagesstätten und Schulen in Niedersachsen, die sich besonders um Kinderrechte verdient machen, wie das Ministerium mitteilte. In diesem Jahr lautete das Motto «Ich kenne meine Rechte».

 

Zu den jeweils mit 3.000 Euro belohnten Preisträgern zählten der «Runde Tisch gegen Gewalt: Kinder sind unschlagbar» in Neustadt am Rübenberge bei Hannover, die Kita «Deichbutjen» mit ihrem Projekt «Bühne frei! Auf der Suche nach den Kinderrechten» in Hagen im Bremischen bei Cuxhaven sowie der Kinderschutzbund Nordenham mit dem Projekt «Kinderrechte sehen».

 

Sozialminister Andreas Philippi (SPD) überreichte als Schirmherr die Auszeichnungen. «Kinderrechte sind weit mehr als eine Formsache», betonte er. Das hätten die vergangenen Jahre gezeigt. «Gerade in schwierigen Zeiten müssen wir uns für den Schutz, die bestmögliche Förderung und für die Beteiligung junger Menschen einsetzen. Es ist unsere Aufgabe, ihre Rechte zu schützen und zu achten.»

 

Seit 2008 loben das Land Niedersachsen und der Kinderschutzbund den Preis aus. Damit sollen die Kinderrechte, die Niedersachsen 2009 in seine Landesverfassung aufgenommen hat, bekannter werden. Zudemm sollen Initiativen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen, als Best-Practice-Beispiele der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Niedersachsen verleiht Preis für Kinderrechte an drei Projekte