Glaube, Liebe, Hoffnung.

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Viele Menschen, die als Flüchtlinge nach Wilhelmshaven kamen, sind hier „angekommen“. Stadt und Region sind ihnen neu zur Heimat geworden. Sie haben sich ihre Lebenswelt aufgebaut und gestalten diese.

Viele von den Neubürgern besuchen regelmäßig die Angebote der Kirchengemeinden, machen Sport in Vereinen, engagieren sich ehrenamtlich, gehen zur Schule und nutzen Freizeitangebote innerhalb der Stadt.

Wie sehen Geflüchtete eigentlich unsere Stadt Wilhelmshaven? Schauen sie anders auf diese als die Alteingesessenen? Aus dieser Fragestellung heraus hat sich ein Fotoprojekt entwickelt. Wir bitten Geflüchtete und in Wilhelmshaven schon länger lebende Menschen, ihre Sicht auf diese Stadt mit Kameras festzuhalten. Wir bitten sie, sich auf den Weg zu machen und zu schauen, welche Einsichten sie mit uns teilen wollen. Die entstandenen Bilder wollen wir dann bald der Öffentlichkeit in Wanderausstellungen in der Region präsentieren.

Wir glauben, dass zum gelingenden Leben mehr als eine Unterkunft und Nahrung gehören. Unser Foto-Projekt nennen wir daher: „Glaube, Liebe, Hoffnung. (M)eine Sicht auf Wilhelmshaven.“ Ich finde, Glaube, Liebe, Hoffnung bleiben in unserem leben die wichtige Eckdaten, und die Liebe ist die größte unter ihnen.

Miguel-Pascal Schaar, Projekt Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven

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