Hoffnung

„Was tut Gott denn für mich?“

„Wo hilft er denn?“ – Kennen Sie diese Fragen auch?

Wenn  Schlimmes in der Welt passiert, dann fragen Menschen immer wieder: „Wie kann der liebe Gott das nur zulassen?“

Mich lässt das auch erschrecken.

Aber zugleich und dennoch halte ich am Glauben an Gott fest.

Und das tue ich, weil ich mit den Betern der Psalmen Gott auffordern darf und kann, für uns einzutreten.

Mit der Losung für den heutigen Tag dürfen wir ihm sagen:

Lass deine Diener dein mächtiges Handeln erleben,

 über ihren Kindern lass deine Herrlichkeit sichtbar werden.

(Psalm 90,16)

Auch wenn es jetzt noch nicht so ist.

Gegen allen Augenschein dürfen wir glauben, vertrauen und hoffen.

Wir können die Welt nicht retten. Aber Gott kann es und wird es tun.

Das lässt mich hoffen und das machen, was ich kann.

Auch wenn die Welt mir mit ihrem ständigen Werden und Vergehen nur zeigt, wie vergänglich und flüchtig alles menschliche Leben ist, so vertraue ich doch darauf: Gott lässt uns sein mächtiges Handeln erleben.

Seine Herrlichkeit wird über uns sichtbar werden.

Deshalb gebe ich nicht auf.

Dietrich Schneider, Pfarrer der Thomaskirche Neuengroden, Wilhelmshaven

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