Was bleibt am Ende? Der Tod eines über Alles geliebten Menschen schafft eine furchtbare Leere. Es bleiben Fotos, Gegenstände, Erinnerungen. Erinnerte Momente der Vergangenheit lassen uns die Anwesenheit der Verstorbenen spüren und machen gleichsam auch den Verlust, oft schmerzlich nochmal deutlich. Es braucht Zeit, den Verlust zu verkraften und oft können uns Menschen helfen, indem sie uns in dieser schweren Zeit begleiten, wenn wir es denn zulassen. Manchmal muss man auch zeigen, dass man Hilfe wünscht, denn der Tod verunsichert auch den Umgang mit den Lebenden. Erinnerungen sind das eine, aber das andere ist auch die Hoffnung in Christus. „Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung.“, sagt der Kirchenvater Augustinus. Wie wahr. Um die Trennung kommen wir nicht herum, aber neben der Erinnerung kann uns auch die Hoffnung helfen. Als Christ glaube ich an eine Zukunft in Gottes Reich und an ein Wiedersehen, auch wenn das manchmal meinen Verstand übersteigt. Wie tröstlich.

 

Wolfgang Machtemes

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