Ein Haus für Drei: Vorstellung heute Abend.

Drei Religionen unter einem Dach – kann das klappen? Auf dem Petriplatz in Berlin wird es demnächst ausprobiert. Juden, Muslime und Christen bauen miteinander ein großes Haus, das „House of One“.

Eine Synagoge, eine Moschee und eine Kirche sollen sich im Innern des Gebäudes um einen zentralen Platz gruppieren, der als Raum der Begegnung gedacht ist.

Ein Modell des Begegnungsraums steht schon heute auf dem Platz. Dort kann man sich über das Haus der drei Religionen informieren. Das Projekt wird hauptsächlich durch viele kleine Spenden finanziert. Die Spender können einen symbolischen Stein erwerben und eine Botschaft hinterlassen, die man auf der Website des „House ofOne“ lesen kann.

Zu einem Austausch von Botschaften und Meinungen soll es auch im Haus der drei Religionen kommen. Es geht um Kennenlernen, um Lehren und Lernen! Alle sind eingeladen, auch Menschen, die den Religionen fernstehen. Ein Ort des Gebets und der friedlichen Verständigung entsteht.

Wie das so läuft und was die Initiatoren erhoffen, kann man heute Abend um 19 Uhr im Gemeindehaus der Christus- und Garnisonkirche erfahren – und sich inspirieren lassen für das interreligiöse Gespräch in unserer eigenen Region.

 

Pastorin Natascha Faull

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(Bild oben: Screenshot Homepage House of One)