Sommermärchen – Frau Holle

In den Gemeinden Heppens und Christus- und Garnison gibt es gerade die Predigtreihe „Sommermärchen“.
„Ich bring euch gute neue Mär“, das singen wir alle Jahre wieder.
Die gute Mär – das ist die Botschaft, die froh macht. Und Märchen – das bedeutet: kleine gute Nachricht, also die Weisheit im Märchen; die Lehre, die wir aus ihm ziehen.
Da ist Frau Holle, eine Hüterin des Lebens und der Jahreszeiten. Bei ihr wird Brot gebacken und reifen Äpfel. Sie belohnt die reichlich, die ihr helfen.
Sie bekommt Besuch von zwei Schwestern, deren Leben sich durch die Begegnung mit ihr verändert.
So einen Besuch erhält auch Jesus einmal, als er in der Nacht vom Pharisäer Nikodemus besucht wird. Der fragt: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Wie mag das zugehen?

Neugeboren-Werden geschieht durch Wasser und Geist, antwortet Jesus. Deshalb taufen wir. Im Märchen sitzt die Goldmarie am dunklen Brunnenrand ihres Lebens. Dann fällt ihre Spule ins Wasser und sie springt hinterher. Als sie wieder bei Sinnen ist, wird ihr Leben neu.

Neugeboren-Werden geschieht durch Wasser und Geist, antwortet Jesus. Deshalb taufen wir. Im Märchen sitzt die Goldmarie am dunklen Brunnenrand ihres Lebens. Dann fällt ihre Spule ins Wasser und sie springt hinterher. Als sie wieder bei Sinnen ist, wird ihr Leben neu.

Natascha Faull, Pastorin der Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven

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