Papst Franziskus

Der Missbrauchsskandal erschüttert die (Welt)-Kirche  immer wieder aufs Neue. Die Ausmaße werden immer unüberschaubarer, das dahinter stehende System nimmt erschreckende Ausmaße an. Und all das im „Namen“ der Kirche, durch Männer aus der Kirche. Scheinbar bis in die Hochrangigkeit der Kardinalsränge.

 

Papst Franziskus tut was er tun kann. Sein Bedauern ausdrücken, von Scham, Entsetzen und dem Wunsch nach Vergebung ist die Rede. Ich finde, es wird Zeit, den Worten, Taten folgen zu lassen.

 

Seine „Null-Toleranz“ bei Missbrauch müsste endlich bedeuten,

das Täter bestraft werden, ihres Dienstes enthoben—auch sogenannte Würdenträger im gehobenen Dienst.. Nur so spüren die Menschen, dass Kirche es Ernst meint in der Aufarbeitung entsetzlicher Taten, die junge Menschen gedemütigt, traumatisiert und oft—in den Tod getrieben haben.

 

Nur mit einer Null-Toleranz in Wort und Tat können wir als Kirche wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen um Menschen offen, vorbehaltlos und wertschätzend begleiten zu können.

 

Nur so kann auch unsere Frohe Botschaft wieder Kreise ziehen und Menschen begeistern. Nur dann kann die Botschaft dieses Mannes aus Nazareth wieder auf fruchtbaren Boden und in bereite Herzen fallen, die Nachfolge aus Freude und Überzeugung leben.

 

Klaus Elfert

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